THüLE - THÜLE/KRF - Auf der Abschlusssitzung des „Tierschauvereins Oldenburger Münsterland“ (TOM) zur Tierschau im Herbst in Thüle wurde jetzt in der Gaststätte Sieger Bilanz gezogen. Ein Füllhorn von Komplimenten, Lob, Anerkennung und Danksagungen gab es für den 1. Vorsitzenden Bernd Tapken und Geschäftsführer Hans Kühling.
„Ein Tierschau, bei der alles so gut gelaufen ist, hat es noch nicht gegeben“, hieß es bei der Versammlung. „Es wurden viele Sponsoren gefunden und zahlreiche Helfer vor Ort mobilisiert. Das hätten wir als Weser-Ems Union nicht leisten können“, so Dr. Pott als Vertreter des Verbandes. Lob und Anerkennung gab es auch für Ehefrau und Kinder der Familie Kühling, die allesamt in dem Arbeitsprozess eingebunden gewesen seien, sagte Willi Willoh vom Landvolkverband.
Für den Pferdezuchtverband betonte Bernd Engelmann, dass Kühling als Generalmanager und Tapken als Vorsitzender eine Tierschau aus dem Boden gestampft hätten, die ihresgleichen suche. „Über so viel Lob sind wir sprachlos“, sagten Tapken und Kühling. Tapken betonte im Rückblick. Den Standort Thüle bezeichnete er als eine optimale Wahl. Sein Dank galt der Familie Göken, die den Platz zur Verfügung stellte. Lob gab es auch für den Ortslandvolkverband sowie den Bauhof der Stadt Friesoythe.
Großen Einsatz bescheinigte Tapken Norbert Stammermann und seinen 40 Schützenbrüdern bei der Verkehrsregelung und als Kassierer. Gelobt wurden die Landfrauen für ihre Modenschau. Tapken dankte den Sponsoren, den Thülern für ihren vorbildlichen Einsatz sowie Bernd Engelmann, der jede mögliche Unterstützung vor Ort organisierte. Gewürdigt wurden auch die Landjugend, die Jungzüchter, der Hegering Friesoythe, der Reit- und Fahrverein Thüle, die Oldtimerclubs, der Schäferhundeverein, die Gewerbeaussteller, die Mitarbeiter der WEU für ihre Unterstützung sowie Werner Vogt, der seine 70. Tierschau moderierte. Abschließend betonte Tapken, dass er für die nächste Tierschau nicht mehr zur Verfügung stehe und kündigte seinen Rücktritt an.
Geschäftsführer Hans Kühling machte den Erfolg an Zahlen fest und wies darauf hin, dass insgesamt einschließlich der Tiere der Jungzüchter 197 Stück Rindvieh, 32 Fohlen, 52 Ponys, 63 Schafe 106 Kaninchen sowie 119 Stück Geflügel gezeigt wurden. Alles seien Spitzentiere gewesen, lobte er den hohen Zuchtstandard im Oldenburger Münsterland. Die Besucherzahlen hätten die Erwartungen weit übertroffen, betonte er.
Sein Dank galt allen Helfern für eine optimale Zusammenarbeit, die am Ende den Erfolg gesichert habe. Mit „Das war meine letzte Tierschau, die ich mit organisiert habe“, kündigte auch er seinen Rücktritt an.
