THüLE - Es gibt beim Radfahren kein schlechtes Wetter. Der Radsportclub Thüle erhielt wieder viel Lob für seine Veranstaltung.

Von Fritz Kreyenschmidt

THÜLE - Die Beliebtheit des Thüler Volksradfahrens sowie die Begeisterung, bei der „Tour de Thüle“ dabei zu sein, ist ungebrochen wie die seit Jahren konstant hohen Teilnehmerzahlen beweisen. Auch ein wolkenverhangener Himmel, der nichts Gutes ahnen ließ, schreckte nicht zurück. Wie in den Vorjahren hatten sich gestern exakt 976 Radler eingefunden (im Vorjahr 986). „Es gibt kein schlechtes Wetter beim Radfahren, nur die falsche Kleidung“, kommentierte Willy Müller, Ehrenvorsitzender des gastgebenden Radsportclubs Thüle, die Wetterlage. Doch am Ende hatten die Schleusen des Himmels gehalten und alle Teilnehmer waren mit den Wetterbedingungen zufrieden. Der RSC Thüle organisierte jetzt zum 27. Mal das Volksradfahren (über 22 Kilometer) und kann auf das 26. Tandemtreffen (9,5 Kilometer) verweisen. Vorsitzender Willy Müller forderte vor dem Start Einzel- und Tandemfahrer auf, die Verkehrsregeln strikt einzuhalten. Sein Dank galt den 83 ehrenamtlichen Helfern, ohne die es

eine „Tour de Thüle“ nicht gäbe, betonte Müller. Mit der heutigen Fahrt wurde die Teilnehmerzahl in der Geschichte des Volksradfahrens auf mehr als 25 000 hoch geschraubt. „Alles über 800 Teilnehmer an Einzel- und Tandemfahrern ist sehr gut”, freute sich Vorsitzender Thomas Höhne über die große Resonanz. Bei der 26. Tandem- Tour gab es insgesamt elf Startteams, darunter mehrere Eigenkonstruktionen aus der heimischen Werkstatt. Sie boten als Familienfahrrad Eltern und Kindern oder Großeltern und Enkeln Platz. Einmal mehr zog der Schweineexpress aus Friesoythe, der seit 1989 dabei ist, durch seine überdimensionale Größe, er bietet 22 Pedalrittern Platz, die Blicke auf sich.