Cloppenburg - Wenn sich die fünf Mitglieder des Technischen Hilfswerks, Ortsverein Cloppenburg, an ihren Einsatz im Flutgebiet zurückerinnern, ist es vor allem die große Dankbarkeit und Anerkennung der Menschen vor Ort, die ihnen viel gegeben hat. Sie sind froh, den Opfern der Hochwasserkatastrophe geholfen zu haben.

Manuel Klammt und Rouven Nock waren in Magdeburg stationiert. Die beiden kümmerten sich gemeinsam mit anderen unter anderem um die Ausleuchtung der Einsatzgebiete, damit Tag und Nacht gegen die Flut gekämpft werden konnte. Einige hundert Kilometer entfernt, in Lüchow, waren der Elektriker Andreas Stahl und der Kfz-Mechatroniker Michael Menke im Einsatz. Sie kümmerten sich um die Reparatur von defekten Einsatzfahrzeugen, vor allem um Motorschäden. Darüber hinaus galt es unter anderem, einen Unterbau für einen 200 Tonnen schweren Kran zu konstruieren. Mit dem Kran wurden Bäume aus einem gefährdeten Deichbereich entfernt.

Jürgen Blanke, der fünfte THW-Fluthelfer aus Cloppenburg, war für die Pressebetreuung des THW in dem Landkreis Lüchow-Dannenberg zuständig. „Ich bin bis zu 1600 Kilometer gefahren“, zog er Bilanz. Für alle waren die Tage im Kampf gegen die Flut nicht leicht. Doch sie erhielten von ihren Kameraden, den Familien und den Arbeitgebern Rückendeckung für ihr Engagement und freuen sich, den Menschen geholfen zu haben.