Essen - Thyssen-Krupp will den Schiffbau in Schweden aufgeben. Wegen Differenzen über U-Boot-Aufträge der schwedischen Regierung kündigte das deutsche Unternehmen am Montag in Essen an, die frühere schwedische Staatswerft Kockums – jetzt TKMS AB – verkaufen zu wollen. Mit dem Rüstungskonzern Saab AB seien dazu Gespräche vereinbart worden.

Die schwedische Regierung möchte aus Gründen der nationalen Sicherheit den U-Bootbau wieder in einem Unternehmen in schwedischem Besitz ansiedeln. Thyssen-Krupp begründete denn auch die Pläne mit der Absicht Stockholms, „künftige Marineschiffbauprogramme national durchführen zu wollen“.