NWZ
berichtete), aber auch Hunde werden regelmäßig abgegeben.So wie die vor kurzem eingetroffene zweijährige Schäferhündin Kascha. Anders als bei vielen anderen Fundtieren konnte bei der Hündin über eine Tätowierung am Ohr ihr Züchter ausfindig gemacht werden. Die Gemeinde Molbergen, wo Kascha gefunden wurde, hat sich da sehr engagiert, so Sigrid Kleen, Mitarbeiterin des Tierheims. Es hieß dann, der Züchter habe Kascha verkauft und der neue Besitzer habe sie weiter verschenkt. Irgendwo in dieser Kette landete Kascha auf der Straße. Das Problem: Kascha ist krank. Für die Zucht ist sie nicht zu gebrauchen und auch eine Weitervermittlung ist in diesem Zustand kaum zu bewerkstelligen, so Kleen. Das Tierheim kann sich die kostspieligen Untersuchungen, die Kascha dringend bräuchte, aber nicht leisten. Wir wissen nicht, was ihr genau fehlt und können sie daher nicht behandeln lassen. Wir nehmen an, dass sie ein Wirbelsäulenleiden hat. Das könnte aber nur mit einer CT geklärt werden.
Die finanziellen Reserven des Tierheims sind durch die diesjährige Katzenschwemme erschöpft und daher ist die Einrichtung dringend auf Spenden angewiesen.
Keine kostspieligen Untersuchungen brauchten die Welpen Chila, Caspar und Casimir. Auch sie sind als Fundtiere nach Sedelsberg gekommen. Sie wurden neben einer Tannenbaumverkaufsstelle ausgesetzt. Hätte man sie nicht gefunden, wären sie erfroren, berichtet Kleen. Die Hündin Chila ist schon vermittelt, sie muss nicht mehr lange im Tierheim bleiben. Wer sich ihre Brüder und die anderen Tiere ansehen und das Tierheim unterstützen möchte, kann am Freitag, 12. Dezember, zwischen 14 und 17 Uhr zum tierischen Advent vorbei schauen.
