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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

AGRARWIRTSCHAFT: Topf-Pflanzen gedeihen auch im neuen Verbund

24.06.2006

WIESMOOR WIESMOOR/OZ - Der Geschäftsführer nickt. „Ja“, sagt er. „Der Schritt war richtig, und er kam zum richtigen Zeitpunkt.“ Wilfried Becker meint die Fusion vor einem halben Jahr. Die ehemalige Genossenschaft Nordwest-Blumen Wiesmoor wurde damals hundertprozentige Tochter eines Unternehmens, das im vergangenen Dezember noch den Namen NUC trug. Seit April heißt die Muttergesellschaft mit Sitz am Niederrhein Landgard eG. Der Namenswechsel steht für die gestiegene Konzentration auf dem Markt für Gartenbauprodukte.

Weil die meisten Akteure auf dem Markt an Größe zugelegt hätten, sei die Umwandlung der Genossenschaft in eine GmbH und die Fusion mit der heutigen Landgard sinnvoll gewesen, sagt Becker. Großabnehmer wie Edeka mit tausenden Verkaufsstellen erwarteten ein breites Sortiment: „Kleine Erzeuger und kleine Anbieter haben da keine Chance mehr.“

Becker rechnet vor: Früher habe man 64 Mitgliedsbetriebe gehabt. „Und die sind natürlich alle auf bestimmte Pflanzen spezialisiert“, so der Geschäftsführer. Der Landgard-Konzern arbeite heute mit rund 2000 Erzeugern zusammen: „Man kann sich vorstellen, dass es jetzt leichter ist, ein breites Angebot an den Markt zu bringen."

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Auch die Blumengärtner – die ehemaligen Genossenschaftler der Nordwest-Blumen – hätten die Fusion bislang nicht bereut, sagt der Geschäftsführer. Weil der Vertrieb Nordwest-Blumen jetzt Teil eines Konzernverbunds sei, hätten sich den Erzeugern ganz neue Vertriebswege aufgetan. „Und die werden auch genutzt", sagt Becker. „Früher gab es das eine oder andere Nadelöhr“, so der Geschäftsführer. „Heute tun sich überall Schleusen auf.“

Bessere Vertriebswege, mehr Lieferanten, erhöhte Marktmacht: Wenn man Geschäftsführer Becker glauben darf, müssen die Zeichen in Wiesmoor auf Wachstum stehen. „Noch lässt sich das schwer an Zahlen ausmachen", sagt er. Unter anderem, weil auch andere Faktoren Einfluss auf das Geschäft mit den Topf-Pflanzen hätten: Der lange Winter habe den Erzeugern zu schaffen gemacht, und auch die gestiegenen Energiepreise trübten die Aussichten. Dennoch ist Becker zuversichtlich: „Im vergangenen Jahr haben wir rund 38 Millionen Euro Umsatz gemacht“, sagt Becker. In diesem Jahr sollen es 40 Millionen werden. Der Geschäftsführer nickt wieder. „Das schaffen wir“, sagt er.

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