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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Weshalb die Zahl 800 gut für die Region ist

11.01.2019

Toulouse /Bremen /Nordenham /Varel Airbus zählt seine neuen Aufträge mit veränderter Methodik – und bleibt dem US-Erzrivalen Boeing dicht auf den Fersen. Die Europäer lieferten im zurückliegenden Jahr 800 Verkehrsflugzeuge an ihre Kunden aus – und damit 82 mehr als ein Jahr zuvor.

Damit lag Airbus nur noch sechs Maschinen hinter dem US-Konzern Boeing. Er verteidigt seit Jahrzehnten seinen Rang als weltgrößter Flugzeughersteller.

Bei den Neubestellungen hatten die Amerikaner aber die Nase vorn. Airbus kam 2018 auf Aufträge für 747 neue Verkehrsflugzeuge, wie das Unternehmen am Mittwoch in Toulouse mitteilte. Boeing konnte hingegen Bestellungen über 893 Jets vorweisen.

Ein Jahr zuvor hatte Airbus noch Aufträge für 1109 Maschinen eingesammelt. Stornierungen sind dabei herausgerechnet.

„Trotz beträchtlicher operativer Herausforderungen konnte Airbus 2018 den Produktionshochlauf fortsetzen und eine Rekordzahl von Flugzeugen ausliefern“, erklärte der Chef der Verkehrsflugzeugsparte, Guillaume Faury. Der Franzose wird nach früheren Angaben im April den Posten von Airbus-Konzernchef Thomas Enders (60) übernehmen.

Airbus hatte bei seinem selbst gesteckten Ziel von 800 auszuliefernden Maschinen auch wegen der Probleme von Zulieferern wie Triebwerksbauern schwer zu kämpfen. Letztlich erreichte der Konzern die Zielmarke dank der Übernahme des C-Serie-Jets von Bombardier, der seit vergangenem Sommer als Airbus A220 vermarktet wird. Seitdem konnte Airbus 20 Maschinen der Reihe ausliefern.

Ursprünglich hatte das Management die A220 nicht einrechnen wollen, dies aber wegen der Verzögerungen bei anderen Maschinen später geändert.

Die Auftragszahlen für Airbus sind auch für den Nordwesten von besonderer Bedeutung. Landes-Umweltminister Olaf Lies (Sande) bezeichnete dieser Tage beim IHK-Neujahrsempfang die Region als „Flugzeugbau-Land“. Tatsächlich fliegen in jedem Airbus-Jets Teile aus dem Nordwesten mit. Dazu trägt der Airbus-Standort Bremen bei (Flügelausrüstung), aber auch die Werke des konzerneigenen Zulieferers Premium Aerotec in Nordenham (Rumpfschalen) und Varel (Strukturteile) und diverse Mittelständler wie Brötje Automation aus Rastede (Produktionsanlagen) oder Deharde aus Varel (Komponenten).

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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