Hude - Klein ist die Welt: In Rabat in Marokko hat Mike Kunz doch tatsächlich einen Marokkaner getroffen, der in Oldenburg studiert hat. Kunz war am Donnerstag, 6. Februar, mit seinem „Africar“ in Hude gestartet. In vier Wochen will der 42-Jährige mit seinem selbst umgebauten Fahrzeug 7 500 Kilometer von Hude nach Banjul in Afrika zurücklegen und vor Ort Spenden verteilen, die er in Deutschland gesammelt hat.

Auf der Homepage und der Facebookseite des Projektes berichtet der Huder regelmäßig mit Bildern und kurzen Texten von seiner Tour. Schon einen Tag nach der Abfahrt erreichte er die Grenze Spaniens. Dort freute er sich über 22 Grad und Sonnenschein.

Am 8. Februar sendete Kunz Grüße aus Portugal. Zwei Tage später meldete sich der Huder aus Lissabon. Bisher habe es keine Probleme oder Schwierigkeiten auf der Reise gegeben, gab Kunz bekannt.

Einen Tag später teilte er im Internet Fotos aus Algeciras in Spanien. Dort besichtigte er unter anderem ein Frauenkloster. Am vergangenen Dienstag war Kunz in Cabo de São Vicente (Portugal). Seit dem 12. Februar ist Kunz nicht mehr allein unterwegs. Ein Bekannter begleitet ihn. Sein Huder Mitstreiter Dr. Andreas Hein hatte die Reise aus beruflichen Gründen kurzfristig absagen müssen (NWZ  berichtete). Am Donnerstag ging es mit der Fähre nach Afrika. Für einen Euro ließ sich Kunz beim Friseur in Marokkos Hauptstadt Rabat die Haare schneiden.