Frage:
In den niedersächsischen Forstämtern gibt es ein neues Programm mit dem Namen „Fit im Forst“. Was geschieht da?Krause:
Beim Forstamt Neuenburg treffen sich die Forstwirte aus Ostfriesland, Friesland, dem Ammerland und aus dem Bereich Oldenburg/Delmenhorst einmal pro Woche zu einem Trainingsprogramm in einer Neuenburger Sporthalle. Da wird unter der Leitung von Physiotherapeuten aus Zetel eineinhalb Stunden trainiert. Dabei wird ein spezielles Programm absolviert, das auf die starke körperliche Belastung der Waldarbeit abgestimmt ist und langfristig gesundheitsfördernd wirkt.Frage:
Was soll damit erreicht werden?Krause:
Bei der Waldarbeit wird besonders der Stütz- und Bewegungsapparat des Körpers belastet. Häufige Folgen sind Rückenbeschwerden sowie Muskel und Skeletterkrankungen mit anschließenden krankheitsbedingten Arbeitsausfällen. Um dem entgegen zu wirken, wurde das Konzept „Fit im Forst“ zusammen mit dem Institut für Sportwissenschaft der Universität Göttingen entwickelt.Frage:
Wer finanziert die Maßnahmen?Krause:
Da der zeitliche und finanzielle Aufwand sehr hoch ist, wird die Belastung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gemeinsam getragen. Während der Arbeitgeber die finanziellen Kosten trägt und anfangs viel Arbeitszeit dazu gibt, leisten die Mitarbeiter ihren Beitrag in Form von Freizeit. Schließlich profitieren beide Seiten vom Programm „Fit im Forst“.thema: programm „Fit im Forst“
Hartmut Krause, Pressesprecher
des Forstamtes Neuenburg
