Neustadt - Die als ZDF-„Traumschiff“ bekannte MS „Deutschland“ ist in einen finanziellen Schlingerkurs geraten. Die Geschäftsführung der MS „Deutschland“-Beteiligungsgesellschaft stellte am Mittwoch beim Amtsgericht Eutin (Schleswig-Holstein) einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung.
Aktuell belaufen sich die Verbindlichkeiten des „Traumschiffs“ auf 56 Millionen Euro, davon sind 50 Millionen Euro Anleiheschulden. Wie die Reederei mitteilte, ist Wolfram Günther von der Restrukturierungsgesellschaft One Share Advisors zum Sachwalter bestellt worden.
Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter seien bis Ende Januar gesichert. Die anstehenden Reisen des Kreuzfahrtschiffs sollen wie geplant stattfinden.
