Hude - So langsam können Gerold Schlötelburg und Co. wieder durchatmen. „Das war bis Weihnachten erst einmal die letzte Veranstaltung“, erklärt das Vorstandsmitglied der „Frünn van de ole Landmaschin Vielstedt“. Dafür hatte der Verein in den vergangenen Monaten aber ein straffes Programm, nicht zuletzt aufgrund des Dreschfestes in Vielstedt.

Zum abschließenden Pflügen kamen die Vereinsmitglieder aber noch einmal zusammen. Nach der Ernte warteten die Freunde der alten Landmaschinen mit mehreren großen Pflügen auf dem 1,4 Hektar großen Feld in Vielstedt auf, um es aufzulockern und für die nächste Saat vorzubereiten.

„Da haben wir noch einiges zu tun“, sagte Schlötelburg. „Vor allem, weil das Feld hier etwas unpraktisch für unsere großen Gerätschaften angelegt ist, heutzutage würde man so ein Feld gar nicht bearbeiten, weil sich der Aufwand nicht lohnt“. Für ein Hobby sei die Bewirtschaftung des Feldes aber in Ordnung, ja sogar eine kleine Herausforderung – habe es doch unpraktische Ecken, an die der Pflug nicht ohne Weiteres herankommt. Zur Belohnung gab es aber ein Kuchenbüffet und am Abend wurde gegrillt.

In diesem Jahr hat der Verein das mittlerweile zwölfte Dreschfest ausgerichtet. Dabei konnten die Besucher Kartoffeln ernten, alte Landmaschinen begutachten oder Schmieden und Waschfrauen bei der Arbeit zu sehen. Beim Trecker-Open-Air-Kino sorgte „Neues aus Büttenwarder“ für Begeisterung.

„Wir sind zufrieden“, resümiert Gerold Schlötelburg. Und mit den abgeschlossenen Pflug-Arbeiten sind die Voraussetzungen für das nächste Dreschfest geschaffen. Jetzt gehen die Frünn van de ole Landmaschinen aber in die wohl verdiente Winterpause.