Jever - Bis Ende der kommenden Woche soll der Straßenbau am Treidelweg fertiggestellt werden. Das teilte am Freitag die Stadt Jever mit. Dafür muss unter anderem der Einmündungsbereich des Treidelwegs zur Wangerländischen Straße zeitweise gesperrt werden. Der Treidelweg kann während des Ausbaus nur über den vorhandenen Verbindungsweg zum Kajepadd angefahren werden.

Nach dem Ausbau des Treidelwegs sollen auch die Garagen der Anlieger, die seit gut vier Wochen nicht nutzbar sind, wieder angefahren werden können, sagte Michael Feldmann, Geschäftsführer der Feldmann GmbH, die die Straße ausbaut.

Dass die Garagen während des Endausbaus des Treidelwegs nicht nutzbar sind, sei ein ganz normaler Vorgang, betonte er. „Wir haben während des Straßenbaus die Verkehrshoheit in dem Gebiet – die Straße kann beim Bau nicht genutzt werden.“

Wie berichtet, hatte sich Anlieger Hans-Joachim Hielscher bei der Stadt beklagt, weil nach der Pflasterung des Treidelwegs ein 24 Zentimeter hoher Absatz die Anfahrt der Garagen mit dem Auto unmöglich macht. Die Anlieger vermuten, dass beim Bau der Garagen und der Pflasterung der Zufahrt nicht berücksichtigt wurde, dass die Straße in ausgebautem Zustand höher liegt.

Tatsächlich, so betonte Feldmann, liegt der endausgebaute Treidelweg nicht zu hoch: „Wir haben die Straße im Bereich der Garagenzufahrten sogar zehn Zentimeter tiefer gesetzt als sie 1999 geplant wurde“, sagte er.


Bautechnisch sei der Anschluss der Garagenzufahrt an die Straße kein Problem – das müssten die Anlieger klären. Ebenfalls geklärt werden müsse, wer die Kosten dafür trägt.