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Studienfahrt Zeitreise führt 2000 Jahre zurück

EB

TRIER - Auf die Spuren der Lebensweise in der Zeit der römischen Herrschaft zwischen Kaiser Augustus und Kaiser Konstantin haben sich in der vergangenen Woche 35 Lateinschülerinnen und -schüler der Jahrgangsstufe 8 der Liebfrauenschule mit den Lehrern Monika Stücker und Stephan Suttrup zu einer Studienfahrt an Lippe, Rhein und Mosel begeben.

Erste Station Xanten

Erste Station der Reise war der Archäologische Park der ehemaligen römischen Colonia Ulpia Traiana am Stadtrand von Xanten. Wohn- und Badehäuser, Tempelanlagen und das Amphitheater, Spielehaus und die Taverne verschafften einen guten Einblick in die Lebensweise vor 2000 Jahren. Danach verlebten die Schüler zwei Tage in Trier.

Hier brachten einige Schüler ihren Mitschülern die noch erhaltenen Sehenswürdigkeiten der ehemaligen römischen Stadt Augusta Treverorum in abwechslungsreich gestalteten Referaten nahe. So wurden die Porta Nigra, die Basilica, die Kaiserthermen und das Amphitheater besichtigt. Besondere Mühe hatte sich Jannik Koopmeiners gemacht, der für die Mitschüler ein lateinisches Kreuzworträtsel zu den Kaiserthermen vorbereitet hatte. Im weiten Rund des Amphitheaters spurteten die Schüler in der inzwischen bei vielen Jahrgängen bekannten Amphitheaterstaffel.

Songs texten in Trier

Am nächsten Tag stand nach einem Besuch des Landesmuseums in einem Spiel eine Zeitreise durch das alte und heutige Trier auf dem Plan. Jede Gruppe hatte zusätzlich die Aufgabe, sich einen Namen zu geben und ein Gedicht oder einen Song zu texten, der im Zusammenhang mit der Römerzeit und der Studienfahrt stand.

Der vierte Tag der Reise stand im Zeichen der Hauptstadt Luxemburg. Hier erfuhren die Schüler viel über das luxemburgische Schulsystem, vor allem über die Fremdsprachenvielfalt der Luxemburger und deren Bereitschaft, ihren Horizont durch den Besuch ausländischer Universitäten zu erweitern. Ein Besuch in den mittelalterlichen Befestigungsanlagen rundete diesen Tag ab. In Haltern an der Lippe besichtigten die Schüler das Römermuseum und erhielten einen Einblick in das beschwerliche Leben eines römischen Legionssoldaten. Zum Abschluss durften die Schüler das Marschgepäck eines Legionärs und dessen Getreidemühle ausprobieren.


Immer wieder Fußmärsche

Die körperliche Beanspruchung war groß, waren doch immer wieder Fußmärsche vonnöten. Wem dies nicht reichte, der konnte seine Kräfte an der 15 Meter hohen Kletterwand oder der Sporthalle der Jugendherberge in Echternach messen.

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