Augustfehn Ii - „Trödel und mehr“ hieß es am Sonntag bei der Gärtnerei Epkes in Augustfehn II. Zum dritten Mal hatten hier örtliche Vereine, Nachbarn, Freunde und Verwandte des Gärtnereiinhabers Volkmar Epkes die Möglichkeit, Flohmarktartikel, aber auch Kunsthandwerk anzubieten und zu verkaufen.
Bei „goldenem Oktoberwetter“, so der Inhaber der Gärtnerei, fanden recht viele Schaulustige und Interessierte den Weg zum Kanal in Augustfehn II, um nach verschiedenen Waren Ausschau zu handeln. Neben Pflanzen wurden Holzarbeiten, Nistkästen, selbst gemachte Marmelade, aber auch Bekleidung und Spielsachen angeboten. Als Standgebühren wurden Kuchen erhoben, die am Sonntag die Cafeteria bereicherten.
Epkes wies darauf hin, dass die Veranstaltung kein Flohmarkt im herkömmlichen Sinne sei. Vielmehr gehe es darum, dass Menschen in angenehmer und entspannter Atmosphäre zusammenkämen, um bei Kaffee, Tee und Kuchen die gemeinsame Zeit kurzweilig zu verbringen. Die aufgebauten Stände mit den vielfältigen Angeboten bildeten dafür den passenden Rahmen. Epkes: „Der Verkauf ist an diesem Tag nicht das Wichtigste.“
Mit dem Verlauf von „Trödel und mehr“ waren die Standbetreiber unterschiedlich zufrieden. Kerstin Ewen aus Augustfehn bot an diesem Tag einige Holzarbeiten an, die als Dekorationen für drinnen und draußen verwendet werden können. Sie hätte sich mehr Besucher gewünscht. „Ich bin hier das erste Mal dabei. Leider ist wohl wegen des guten Wetters allgemein nicht so viel los“, bedauerte sie. Dennoch gab es Interessenten für ihre Waren, so dass sie das eine oder andere Stück verkaufen konnte.
Dagegen war Sabrina Epkes zufrieden. Sie bot Herbstdekorationen und selbst gemachte Marmelade an. „Hier wurde im Laufe des Tages bereits einiges verkauft. Und ich denke, dass auch die anderen Standbetreiber entsprechend zufrieden sein dürften.“
Im kommenden Jahr soll „Trödel und mehr“ wieder im Oktober angeboten werden. „Diese Veranstaltung am Leben zu erhalten, ist mit ein Ziel“, meinte Volkmar Epkes. „Es soll einfach Spaß machen, hierher zu kommen, sich mit Menschen auszutauschen und dabei noch das eine oder andere Schnäppchen zu machen.“
