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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Außenhandel: Trotz Russlandkrise Rekord im Export

10.02.2015

Wiesbaden Deutschlands Exporteure feiern ein Rekordjahr. Trotz der Krise in Russland und der Ukraine haben die Unternehmen 2014 so viele Waren in alle Welt geliefert wie noch nie zuvor.

Insgesamt wurden Produkte im Wert von 1133,6 Milliarden Euro ausgeführt und damit 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. „Dies ist ein respektables Ergebnis für die Exporteure nach einem wirklich nicht einfachen Jahr“, sagte der Präsident des Außenhandelsverbands BGA, Anton F. Börner.

Experten sind sich einig, dass die Exporteure auch 2015 auf Rekordkurs bleiben – nicht zuletzt, weil deutsche Produkte durch den schwachen Euro auf dem Weltmarkt günstiger werden. So rechnet Börner trotz der Risiken im Euroraum und des Ukraine-Russland-Konflikts mit einem weiteren Ausfuhrplus von vier Prozent.

Die Einfuhren erreichten im vergangenen Jahr 916,5 Milliarden Euro und lagen damit um 2,0 Prozent höher als 2013. „Die Exporte und Importe übertrafen im Jahr 2014 die bisherigen Höchstwerte vom Jahr 2012. Damals wurden Waren im Wert von 1095,8 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 905,9 Milliarden Euro importiert“, berichteten die Statistiker.

Die Zahlen zeigen: Die deutsche Industrie hat der Russland-Ukraine-Krise bisher trotzen können. Denn wie Eckhard Cordes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, kürzlich betonte, sind die Ausfuhren nach Russland 2014 angesichts der politischen Konfrontation um knapp ein Fünftel gesunken.

Besonders stark wuchs der Außenhandel mit Ländern aus der EU, die wie Großbritannien oder Polen nicht der Eurozone angehören. Die Exporte dorthin kletterten um satte 10,2 Prozent auf 243,1 Milliarden Euro.

Nach einem Minus im Vorjahr lieferten die deutschen Betriebe 2014 aber auch wieder mehr Produkte in die Partnerländer der Eurozone – plus 2,7 Prozent).

In sogenannte Drittländer außerhalb der EU wurden 2014 Waren im Wert von 476,2 Milliarden Euro verkauft (plus 1,5 Prozent).

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