Bösel - Gutes Jagdwetter hatte der Hegering Bösel für die traditionelle Hubertusjagd bestellt und auch bekommen. Mehr als 90 Jäger beteiligten sich am Sonnabend an der Veranstaltung, die vom stellvertretenden Hegeringleiter Jürgen Aumüller organisiert wurde.
Seit Jahren findet die Hubertusjagd in Bösel am Sonnabend nach dem Namenstag des Schutzpatrons der Jäger statt. Treffpunkt war die Florianhütte, wo die Jagdhornbläser die Jagd anbliesen. Begrüßt wurden die Waidmänner vom Hegeringleiter Dominik Hempen. Danach ging es in die Reviere. Am Abend trafen sich dann alle wieder bei der Florianhütte zum Schüsseltreiben. Hier legte das Revier Petersdorf symbolisch die Strecke, die von der Jagdhornbläsergruppe verblasen wurde.
„Es ist alles gut verlaufen“, zog Jürgen Aumüller dann Bilanz. Die Kaninchenstrecke habe sehr gut zugenommen, auch die Hasenstrecke könne sich sehen lassen. Die Fasane würden sehr schonend beziehungsweise gar nicht bejagt. „Gänse sind in allen Rassen reichhaltig vorhanden, auch die Wildschweine sind in einigen Revieren stark vertreten“, sagte Aumüller weiter.
Nach einer Stärkung mit einer deftigen Erbsensuppe war ein gemütliches Beisammensein angesagt.
Mit Lukas Ferneding und Gerd Nording jun. wurden zwei Jungjäger zum Jäger geschlagen und in den Hegering Bösel aufgenommen.
