Rastede - Auf den schlechten Zustand einiger Straßen und Gehwege in der Gemeinde Rastede weisen mehrere Bürger nach einem Aufruf in der NWZ hin.
Schützenhofstraße
Gleich zwei Hinweise gingen zur Schützenhofstraße in Rastede ein. In beiden Fällen geht es um den Zustand der Straße zwischen Mühlenstraße und Eichendorffstraße. Dort seien am rechten Fahrbahnrand mehrere Löcher festzustellen, berichtet Esther-Maria Metjengerdes. Auf „etliche Straßenschäden“ in diesem Abschnitt weist auch Gudrun Martens hin.
Der schlechte Zustand der Schützenhofstraße in diesem Bereich ist bei der Gemeindeverwaltung bekannt. Sobald die Witterung es zulässt, würden dort die normalen Reparaturarbeiten ausgeführt, sagt Geschäftsbereichsleiter Stefan Unnewehr. Mehr als Ausbesserungsarbeiten seien derzeit aber nicht geplant. Hintergrund: In den nächsten Jahren plant die Verwaltung eine umfangreiche Kanalsanierung in dem Bereich. In diesem Zuge wird dann auch die Straße erneuert. Ob diese Arbeiten 2018 oder erst 2019 erledigt werden, steht derzeit aber noch nicht fest.
Voßbarg
In einem „erbärmlichen Zustand“ befinde sich die Straße Voßbarg in Rastede. Wie berichtet, soll der Voßbarg in diesem Jahr saniert werden. Karlheinz Pfützenreuter weist darauf hin, dass die Straße Teil des Schulwegs ist und bei der Erneuerung bedacht werden sollte, dass dort auch Busse verkehren, die breiter als normale Autos sind. Da es in Rastede schon genug zu enge Straßen gebe, sei dieser Hinweis dringend erforderlich, sagt er.
Unnewehr berichtet, dass die Sanierung (inklusive des Kanals) möglichst im Herbst dieses Jahres beginnen soll. In einer der nächsten Sitzungen des Ausschusses für Bau, Planung, Umwelt und Straßen werde daher die Ausbauplanung für die Straße vorgestellt.
Buschweg
Auf Gehwegschäden weist derweil Hans-Hermann Heisterhagen hin. Am Buschweg würden sich zwischen Morissestraße und Wilhelm-Kraatz-Straße bei Regen etwa sieben umfangreiche Pfützen bilden. Fußgänger seien gezwungen, diese zu umgehen und müssten dabei auf die Straße treten. Vor allem für gehbehinderte Menschen sei dies gefährlich, sagt Heisterhagen.
Wie Unnewehr berichtet, sei bereits eine Firma beauftragt worden, das Problem zu beheben. Sobald das Wetter es zulasse, würden die Arbeiten dort ausgeführt.
