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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

„Übergreifen auf Realwirtschaft“

14.02.2008

Von Rüdiger zu Klampen

Frage: Herr Dornisch, Trade & Value war bereits 2007 skeptisch zur weiteren Börsenentwicklung. Sie hatten auch mit Verkaufs-Optionen auf fallende Kurse gesetzt. Ist das Rezept aufgegangen?

Dornisch: Ja. Die Trade & Value AG möchte eine Zielrendite von zehn Prozent pro Jahr erzielen, die im Sommer 2007 schon fast erreicht wurde. Als dazu absehbar wurde, dass die „Subprime-Krise“ sich auch irgendwann auf die Börsenkurse negativ auswirken würde, wurden im August 2007 erste Absicherungsgeschäfte eingegangen. Damit wurde das Vermögen quasi versichert und die Rendite gesichert. Der Nettoinventarwert konnte damit 2007 um 11,3 Prozent erhöht werden. Damit sind wir sehr zufrieden.

Frage: Ist der Boden an den Börsen jetzt erreicht, steigen Sie wieder ein?

Dornisch: Trade & Value investiert mit langfristigem Anlagehorizont auf eine gute Zielrendite in sogenannte Value-Werte. Dies geschieht unabhängig von „Indizes“. Die Aktien werden also unabhängig von der jeweiligen Börsenlage günstig gekauft, um sie möglichst teuer zu verkaufen. Günstige Aktien, die durch Kurseinbrüche jetzt noch günstiger wurden, wurden z.B. hinzu oder neu gekauft. Manche Aktien wurden nach heftigen positiven Gegenreaktionen allerdings auch schon wieder verkauft, um Liquidität zu schöpfen.

Frage: Welche langfristigen Folgen erwarten Sie aus der aktuellen Krise?

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Dornisch: Der schnelle Absturz von ca. 90 Prozent aller Aktien innerhalb weniger Tage zum Jahresbeginn 2008 – nach fünf sehr positiven Jahren an den Börsen – signalisiert nach unserer aktuellen Einschätzung zumindest kurz- und mittelfristig eine Wende zu einem eher fallenden Markt. Wir gehen seit August 2007 definitiv von einem Übergreifen der Malaise von der Finanzwirtschaft auf die Realwirtschaft aus.

Oliver Dornisch, Vorstand der börsennotierten Oldenburger Trade & Value AG, zum Anlageverhalten in stürmischen Zeiten.

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