Ramsloh - Erfolgreiches Geschäftsjahr 2012 für die Raiffeisenbank eG Scharrel: Bilanzsumme, Kundeneinlagen und Kundenkredite stiegen, unter dem Strich steht ein Bilanzgewinn von 216 000 Euro. Auf der Generalversammlung im Landgasthof Dockemeyer in Ramsloh-Hollen galt der Gruß des Aufsichtsratsvorsitzenden Alfons Heese zunächst den Schülerinnen Nora Schwerdtfeger und Regina Klein von der Schülergenossenschaft Schulzentrum Saterland (SZS), bevor Vorstandssprecher Günther Lanfermann auf die europäische Bankenaufsicht und den Verbraucherschutz einging.

Er kritisierte, dass es mittlerweile zu einer Überbelastung kleiner und mittlerer Kreditinstitute gekommen sei und appellierte an die Politik in Deutschland und Europa, eine ordentliche Folgeabschätzung zu betreiben, damit die verschiedenen Regulierungen sich nicht konterkarierten oder am Ende diejenigen träfen, die die Finanzkrise nicht verursacht hätten.

Im Verlauf hob Lanfermann die Kernleistungen der Raiffeisenbank Scharrel hervor: Er ging auf den Windpark Scharrel ein, der derzeit für rund 120 Millionen Euro durch ein Tochterunternehmen der Raiffeisenbank im Ostermoor in Scharrel erstellt wird. Für den 15. September sei die Einweihung geplant.

Das Geschäftsjahr 2012 war erfolgreich: Detailliert gab Vorstandsmitglied Walter Bockhorst einen Überblick. Die Bilanzsumme stieg von 165 auf 189 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Das ist ein Zuwachs von 14,6 Prozent.

Die Kundeneinlagen stiegen von 82,7 Millionen Euro auf 95,5 Millionen Euro, was einer Steigerung von 15,5 Prozent entspricht. Die Kundenkredite erhöhten sich von 140,8 Millionen Euro auf 158,8 Millionen Euro. Das Gesamtkundenvolumen kletterte von 278 Millionen Euro auf 309 Millionen Euro.


In der Gewinn- und Verlustrechnung konnte der Zinsüberschuss von 4 234 000 Euro auf 4 313 000 Euro gesteigert werden, und das Provisionsergebnis stieg von 1 090 000 Euro auf 1 340 000 Euro. Die Ertragslage der Bank war gut, und so konnte ein Bilanzgewinn von 216 000 Euro ausgewiesen werden. Es konnte ein guter Jahresüberschuss erwirtschaftet werden, so dass eine Dividende von sieben Prozent auf die Geschäftsguthaben der Mitglieder ausgezahlt wird.

Die Aufsichtsratsmitglieder Alfons Heese und Bernd Schrand schieden turnusgemäß aus dem Aufsichtsrat aus, wurden aber einstimmig wiedergewählt.