Sie ist rund, etwa einen Meter hoch und 30 Kilogramm schwer: die Erntekrone, die von zehn Landfrauen vom Kreisverband und den Ortsvereinen Westerstede und Spohle an Landkreis Jörg Bensberg übergeben wurde. Das Ährengebinde wurde diesmal auf dem Hof der Familie Thye in Westerstede gebunden und ziert nun das Foyer des Kreishauses. Die Krone steht symbolisch für die Macht der Natur, die kreisrunde Basis für Ewigkeit ohne Anfang und Ende, die vier Streben symbolisieren für Freude, Dank, Sorge und Hoffnung.
„In diesem Jahr freue ich mich besonders über diese üppige Erntekrone, denn die Witterung hat unsere Landwirte erneut vor große Herausforderungen gestellt, und die Klimaexperten können auch für die kommenden Jahre keine Entwarnung geben. Ihre Prognose bleibt, dass Wetter- und Witterungsextreme zunehmen werden, was für Landwirtschaft und Gartenbau zunehmend größere Risiken bedeutet“, so Landrat Jörg Bensberg.
Die Landfrauen zeigten sich enttäuscht darüber, dass immer mehr Menschen mit wenig Achtung und großer Selbstverständlichkeit in Anspruch nehmen, was Landwirtinnen und Landwirte mit harter Arbeit auf den Tisch bringen. Es fehle nicht nur die Anerkennung, sondern darüber hinaus würde die Landwirtschaft zu Unrecht für vieles – vom globalen CO2-Ausstoß über zu hohe Nitratwerte im Grundwasser bis zum Artensterben – verantwortlich gemacht. Es nahmen teil (v.l.): Ingrid Janßen (Vorsitzende Kreislandfrauenverband), Michaela Thye, (Vorsitzende OV Westerstede), Ingrid Bohlje (Westerstede), Sabine Schweneker (Kreislandfrauen), Elisabeth Rengstorf (Vorsitzende OV Spohle), Inga Krause (Kreislandfrauen), Gunda Möllenberg (Spohle), Jetty ter Braak (Kreislandfrauen), Bianca Cording (Westerstede), Landrat Jörg Bensberg, Brigitte Bredehorn (Westerstede)
