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Umwelt Dioxin: Entwarnung für Wesermarsch

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WESERMARSCH - Der Landkreis Wesermarsch ist von dem aktuellen Dioxin-Skandal nicht betroffen. Das bestätigte der stellvertretende Leiter des Veterinäramts Jade-Weser mit Sitz in Roffhausen, Dr. Andreas Graf, auf Anfrage der

NWZ

 .

Das gleiche gelte für den Landkreis Friesland und die Stadt Wilhelmshaven. Lediglich im Landkreis Wittmund stand ein Legehennen-Betrieb in Verdacht, dioxinverseuchtes Futter erhalten zu haben. Dort sind Graf zufolge aber bereits vor Weihnachten Proben gezogen und analysiert worden. An Silvester konnte auch hier Entwarnung gegeben werden: Die Proben waren negativ. Der Eierproduzent hatte zwischenzeitlich freiwillig auf eine Auslieferung seiner Ware verzichtet, betonte Graf.

Auch aktuelle Listen mit möglichen Abnehmern des dioxinverseuchten Futtermittels, das offenbar von einem Produzenten in Schleswig-Holstein stammt (die

NWZ

  berichtete) brachten für das Veterinäramt Jade-Weser, das für die Kreise Wesermarsch Friesland und Wittmund sowie die Stadt Wilhelmshaven zuständig ist, keine neuen Verdachtsfälle, berichtete Dr. Graf. Dennoch führe der Dioxinskandal auch hier zu großer Verunsicherung. Dioxin gilt als krebserregend. „Bei uns stehen die Telefone nicht mehr still“, berichtete Dr. Graf.
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