MEPPEN - Die Bundesländer Niedersachsen und Nordrhein-
Westfalen haben mit den Niederlanden ein neues Überwachungsprogramm
für die Ems und das angrenzende Flussgebiet vorgelegt. Wir wollen
Messungen optimieren und Ergebnisse vergleichbar machen, sagte
Mathias Eberle vom Niedersächsischen Landesbetrieb für
Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) am Dienstag in
Meppen. Das neue System solle einen zusammenhängenden Überblick über
den aktuellen Zustand der Ems, der Nebenflüsse und des Grundwassers
ermöglichen.
Mit dem neuen Programm folgen die Initiatoren den Vorgaben einer
EU-Richtlinie. Bis Ende 2007 werden erste Ergebnisse des neuen
Prüfsystems erwartet. An 191 Messstellen werde das Flusswasser
kontrolliert. Durch die Untersuchung von Fischen, wirbellosen
Kleinlebewesen und Plankton soll nach NLWKN-Angaben der ökologische
Zustand des Gewässers geprüft werden. An 522 Messstellen werde die
Grundwassermenge kontrolliert. Zur chemischen Analyse des
Grundwassers gibt es laut NLWKN 800 Messstellen im Ems-Gebiet.
