Hude - Die Ortsgruppe Hude des Deutschen Naturschutzbundes (Nabu) hat am Donnerstagabend den ersten Vorstand gewählt. Zum 1. Vorsitzenden erkoren die rund 20 Mitglieder Uwe Tönjes. Matthias Meyer wurde 2. Vorsitzender, und die Kassenwartung übernimmt Sabine Oertel. Als beratender Beirat fungieren Helmut Titschak, Tomma Renken, Martin Gerdes-Röben und Jürgen Boyn.
Das Treffen der Huder Ortsgruppe nutzten die Mitglieder in der großen Runde, um ein ganz besonderes Projekt voranzutreiben: Kleinstrukturen im Oldenburger Land. Unter dem Motto „Kleine Räume mit großer Wirkung – Hilfe für Reptilien, Insekten und Vögel“ rief der Nabu Oldenburger Land zur Schaffung von Kleinstlebensräumen auf, da diese sehr vielfältig sein können und eine große Bedeutung für die Tier- und Pflanzenwelt haben. Grundschulleiterin Karin Rohde bekundete in der Naturschützerrunde großes Interesse an diesem Projekt: „So etwas könnte man gut in der Nähe von Schulen einrichten“, findet die Huderin.
Trockenmauern, Insektenhotels, Tümpel oder Streuobstwiesen reichten dafür vollkommen aus, stimmten die Mitglieder zu. Zwei brauchbare Streuobstwiesen gäbe es sogar in der Gemeinde, „die Baumarten dort sind ein Schatz“, erklärte Naturkenner Helmut Titschak. „Wäre es nicht sogar möglich, eine Art Lernpfad an den Streuobstwiesen zu installieren?“ fragte Uwe Tönjes und stieß auf Begeisterung. Kurzerhand gründete sich aus den Mitgliedern Martin Gerdes-Röben, Tomma Renker, Helmut Titschak, Karin Rohde und Günter Budde eine Projektgruppe, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen wird.
Der neue Vorstand stellte auch andere Projekte vor. Jürgen Boyn gab einen Ausblick auf die Infoveranstaltungen in den kommenden Monaten: Am 4. Februar ab 19.30 Uhr wird im Rathaus ein Vortrag über Bienen stattfinden. Zum Thema „Hecken“ wird am 13. März der Umweltpädagoge Heinrich Benjes sprechen und Tipps und Tricks zum Umweltschutz preisgeben. Am 25. März wird schließlich der Fotograf Ludwig Stegink-Hindriks über Feuchtgebiete referieren.
