Hude - Gut dran ist, wer im Sommer Wasser aus dem eigenen Brunnen fördern kann, um den hohen Wasserbedarf zu decken, wenn die Blumen, Gemüsebeete und Rasen gegossen werden müssen oder für die Kinder das Planschbecken gefüllt wird.
„Das Wasser aus dem eigenen Brunnen stellt eine gute Alternative zum kostbaren Leitungswasser dar“, weiß Susanne Bareiß-Gülzow, Vorsitzende im Verein VSR-Gewässerschutz. „Doch leider verschmutzen Nitrate und Pestizide das Grundwasser unserer landwirtschaftlich intensiv genutzten Region. Auch können durch verschiedene Einflüsse Krankheitserreger ins Wasser geraten.“
Ob das selbst geförderte Wasser für das Befüllen des Planschbeckens und das Gießen der Blumen, als Tränkwasser für Tiere oder sogar zum Trinken geeignet ist, können Brunnenbesitzer am Labormobil der Gewässerschutzorganisation erfahren. Es hält am Montag, 22. August, auch auf dem Schützenplatz in Hude. Wasserproben nehmen die Umweltschützer an diesem Tag von 15 bis 17 Uhr entgegen.
Damit die Ergebnisse auch aussagefähig sind, sollten für die Probennahme und den Transport Mineralwasserflaschen, die zuvor mehrmals mit dem jeweiligen Brunnenwasser gespült wurden, benutzt werden.
Am Besten werden diese Flaschen erst kurz vor der Abgabe am Labormobil befüllt, rät das Team vom VSR-Gewässerschutz. Es gibt am Labormobil neben der allgemeinen Informationen zu Belastungen und deren Ursachen auch eine individuelle Beratung für den jeweiligen Brunnenbesitzer.
Die Grunduntersuchung auf den Nitrat-, Säure- und Salzgehalt wird gegen eine Kostenbeteiligung von 12€ Euro vor Ort vorgenommen, so dass der Bürger schon gegen Ende der Aktion sein Ergebnis wieder abholen kann. Brunnenbesitzer, die das Wasser auch auf weitere Parameter, wie Eisen und Bakterien, gegen Kostenbeteiligung untersuchen lassen möchten, bekommen das Ergebnis mit einer Bewertung per Post zugeschickt.
Doch keiner werde mit seinen Messwerten alleingelassen. Das Team vom VSR-Gewässerschutz gebe den Bürgern Hinweise, für welche Verwendung das Wasser geeignet sei.
Weitere Informationen erhalten Interessierte auf der Internetseite:
