Rotterdam/Hamburg - Der Konsumgüterkonzern Unilever (Rotterdam) treibt seinen Umbau weiter voran. Ab sofort stünden das Geschäft mit Pasta-Saucen der Marke Ragu sowie die Diätlebensmittel der Serie Slim Fast in Nordamerika auf dem Prüfstand, kündigte der Konzern am Donnerstag an.

Erst im Februar war bekannt geworden, dass sich der Konzern vom Geschäft mit der Mini-Salami Bifi trennen will.

In aufstrebenden Volkswirtschaften macht Unilever den Großteil seines Umsatzes. Dadurch ist der Konzern stark von der Währungsschwäche dort betroffen. Der Umsatz ging im ersten Quartal daher um 6,3 Prozent auf 11,4 Milliarden Euro zurück.

Die Umsatzzahlen überzeugten an der Börse nicht. So sei die Sparte Körperpflege (Dove, Rexona, Axe) so langsam wie seit 2010 nicht mehr gewachsen, hieß es. Im Geschäft mit Lebensmitteln (Knorr, Pfanni, Rama) bremste das in diesem Jahr späte Ostergeschäft. Dafür lief es bei den Eiscreme-Marken besser.