Oldenburg - Die Oldenburger Tafel erhält für die Ausgabe von Lebensmitteln an Flüchtlinge an der Kaiserstraße ab diesem Freitag Unterstützung von der Interkulturellen Arbeitsstelle Ibis. „Wir arbeiten schon länger zusammen und ab Freitag schicken wir zwei bis drei Übersetzer“, berichtet Ibis-Geschäftsführer Uwe Erbel der NWZ .
Hintergrund sind Verständigungsprobleme bei den Ausgabeterminen. Wie Leiterin Inka Ibendahl berichtet, versorgt die Tafel jeden Freitag etwa 350 Flüchtlinge. Es komme zum Teil zu Drängeleien und Handgreiflichkeiten. Ein Augenzeuge berichtet, Helferinnen würden nicht ernst genommen, weibliche Asylbewerber weggedrängt. Ibendahl: „Es ist anstrengend. Aber wir haben das im Griff.“ Durch die Übersetzer werde es leichter, die Lebensmittel geordnet auszugeben.
