Rodenkirchen - Der Rassekaninchenzüchterverein Rodenkirchen blickt auf ein sehr gutes Zuchtjahr 2016 zurück. „Die Tiere können sich sehen lassen“, sagt der Vorsitzende Alfred Hartmann.
Davon können sich alle Interessierten an diesem Wochenende in der Hengsthalle am Rodenkircher Marktplatz überzeugen. 16 der 27 Züchter stellen Tiere aus, 271 der insgesamt rund 500 tätowierten – also offiziell registrierten – Kaninchen sind zu sehen. Das sind 50 Kaninchen mehr als vor einem Jahr.
Die Schau öffnet an diesem Sonnabend von 9 bis 19 Uhr und am Sonntag von 9 bis 16.30 Uhr. Schirmherr ist Bürgermeister Klaus Rübesamen, der die Veranstaltung am Sonnabend um 16 Uhr eröffnet. Bei dieser Gelegenheit wird Ausstellungsleiter Manfred Bliefernich auch die erfolgreichsten Züchter ehren.
In der Schau dominieren die Rassen Helle Großsilber und Wiener, sagt Alfred Hartmann. Generell zeichnet sich der Rodenkircher Verein nicht nur dadurch aus, dass er auf hoher und höchster Ebene Preise für seine Tiere gewinnt, sondern auch dadurch, dass seine Mitglieder fast nur Großrassen züchten. Der Trend geht aber zu kleinen Rassen.
Am Freitag nahmen sich vier Preisrichter die ausgestellten Tiere vor und bewerteten sie. Das Quartett bestand aus Ingo Heißenbüttel, Bremen, Gert Wichmann, Oldenburg, Heinz Zippel, Bremerhaven, und Peter Mickmann aus Langen im Kreis Cuxhaven, der auch Ehrenpräsident des Zentralverbandes der Rassekaninchenzüchter (ZdRK) ist.
Alfred Hartmann rechnet auch diesmal wieder mit rund 300 Besuchern an beiden Tagen. Ihnen bieten die Züchter Kaffee und Kuchen sowie Bratwurst und Salat an. Zudem haben die Mitglieder wieder Preise für eine große Tombola eingesammelt.
