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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Unternehmen aus Region gefragt

06.04.2011

HANNOVER Der Aufwind bei den erneuerbaren Energien rückt den Nordwesten auf der Hannover Messe in dieser Woche in den Mittelpunkt des Interesse. Auf dem riesigen Stand des Windkraftherstellers Enercon drängen sich an diesem Dienstag die Besucher. Doch auch andere Unternehmen aus der Region sind stark gefragt. Und es ist nicht alleine die Atomkatastrophe von Japan, die für neue Kunden sorgt.

„Die Wirtschaft zieht an“, sagt Dieter Janssen, Geschäftsführer der Rolf Janssen GmbH aus Aurich. Das merke man in diesem Jahr deutlich. Das Unternehmen präsentiert auf dem Messe Neuheiten aus der Energie- und Automatisierungstechnik für Schiffbau, Kraftwerke und Industrie. Bei Enercon kann man das nur bestätigen. Der Andrang von Kunden und Medien sei groß, erklärt Unternehmens-Sprecher Felix Rehwald. „Wir haben einen der größten Stände auf der Hannover Messe.“ Die Ostfriesen präsentieren auf der Messe ihr neues Modell E-101, das noch in diesem Jahr an den Start gehen soll. Eine fast sieben Meter hohe Gondel des Modells ist der Blickfang in Halle 27 und lockt die Besucher auf den Stand.

Das Oldenburger Energiecluster OLEC ist gleich mit zwölf Unternehmen auf der Messe vertreten. So präsentiert die Firma QNE aus Oldenburg auf einem Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen unter anderem internetfähige Strommessgeräte. Damit soll künftig jeder über Handy oder Computer sehen können, was seine Stromgeräte gerade verbrauchen. Nach Angaben von QNE-Geschäftsführer Guido Neun nutzt die Industrie die moderne Technik bereits zur Überwachung von Windkraftanlagen sowie Kühl- und Gewächshäusern. Die Technik ermögliche den effizienteren Einsatz von erneuerbaren Energien, betont Neun. “Die Nachfrage ist gut.“

Forschung für die „Energie von morgen“ betreibt auch Next Energy aus Oldenburg. Das EWE-Forschungszentrum gibt auf der Messe Einblicke in die erste Batteriewechselstation für Elektroautos, die bald in Betrieb genommen werden soll. Es gehe um Konzepte, wie regenerative Energien gespeichert werden können, erklärt Next Energy-Sprecher Heinke Meinen. „Nachts weht der Wind, tags braucht man Strom“, nennt er ein Beispiel.

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Im Aufwind ist auch die Region Unterweser. Die Landkreise Wesermarsch und Cuxhaven, sowie die Städte Nordenham, Bremerhaven und Cuxhaven präsentierten sich erstmals mit einem gemeinsamen Messestand. Unter dem Motto „Stark am Strom“ werben sie für die Offshore-Windtechnologie in der Region.

Auch die landespolitische Prominenz besucht in dieser Woche zahlreiche Messestände von Unternehmen aus dem Nordwesten. Niedersachsens Umwelt-Staatssekretär Stefan Birkner (FDP) etwa hat am Dienstag u.a. die Firma Weltec BioPower aus Vechta auf dem Programm. In einer anderen Halle präsentieren sich am Niedersachsen-Stand das Oldenburger Energieforschungszentrum Forwind und der Windkraftanlagenhersteller Bard aus Emden.

„Ich habe den Eindruck, dass alle sehr optimistisch sind“, bilanziert Joachim Peters, Hauptgeschäftsführer der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer, seinen ersten Eindruck nach Gesprächen mit Unternehmern aus dem Nordwesten. Die Region habe sich in den letzten Jahren stark profiliert.

Marco Seng Redakteur / Reportage-Redaktion
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