Apen - Zu einem außerordentlichen Ortstermin traf sich jetzt der gesamte Gemeinderat sowie einige Mitarbeiter der Verwaltung auf dem Gelände der Firma AMF-Bruns GmbH&Co.KG in Apen. Die Geschäftsführung hatte zur Betriebsbesichtigung eingeladen und war damit dem Wunsch von mehreren Parteien gefolgt, die sich ein Bild von der Weiterentwicklung des Unternehmens machen wollten.
Wie in einer Präsentation deutlich wurde, befindet sich die 1958 gegründete Firma mit zwei Standorten – Apen und Friesoythe – und zwei Betriebsbereichen weiter im Aufwind. Zukunftssicherung ist daher ein Stichwort, das bei der Zusammenkunft immer wieder genannt wurde.
Vieles wurde in der Vergangenheit getan, um sich auf dem Markt langfristig behaupten zu können und den insgesamt 320 Mitarbeitern ein gesichertes Auskommen zu ermöglichen. So wurden unter anderem die Produktionsabläufe effizienter gestaltet und werden stetig weiter optimiert.
Im Betriebsbereich Hubmatik hat sich AMF-Bruns auf den behindertengerechten Umbau von Fahrzeugen spezialisiert. Rund 1800 Autos werden pro Jahr entsprechend ausgerüstet und rund 4000 Liftsysteme installiert.
Im zweiten Betriebsbereich hat sich AMF-Bruns als Spezialist für Fördertechnik von Schüttgütern einen Namen gemacht. Nach Angaben des Unternehmens werden 550 Schneckenförderer im Jahr hergestellt, hinzu kommen weitere Fördersysteme. Mit Entwicklung und Konstruktion beschäftigen sich allein 44 Mitarbeiter, mehr als 20 sind weltweit im Montageeinsatz.
An die umfangreiche Präsentation, die AMF-Geschäftsführer Jan Woltermann erläuterte, schloss sich für den Gemeinderat ein Rundgang durch die Produktion an. „Das war beeindruckend. Überall wurde in den vergangenen Jahren kräftig investiert“, zog Bürgermeister Matthias Huber im Anschluss an den Besuch eine positive Bilanz. Als Besonderheit strich er außerdem heraus, dass für die Belegschaft der Firma ein umfangreiches Vorteils- und Gesundheitsprogramm erarbeitet wurde.
