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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Vortrag: Unternehmertum in der Gesellschaft aufwerten

18.03.2014

Oldenburg Im Bundestag herrsche eine „merkwürdige Konstellation“. Die Union zeige extrem sozialdemokratische Tendenzen, die Oppositionsfraktionen seien auch nicht gerade liberal. In dieser Situation seien die Medien die größte Opposition. Sie seien es, die der Regierung die Konsequenzen teurer Programme etwa in der Rentenpolitik vorrechneten, konstatierte Haushalts- und Finanzexperte Oswald Metzger am Montagabend in einem Vortrag bei der „Wirtschaftlichen Vereinigung Oldenburg – Der Kleine Kreis“ im Alten Landtag.

Metzger beklagte, die Politiker verstünden zu wenig von wirtschaftlichen Zusammenhängen. Das sei „eine Katastrophe“. Aktuell regiere eine „Große Koalition der Volksbeglückung“. „Sie werden die Zeche zahlen“, sagte er in Richtung der anwesenden Schüler von Altem Gymnasium und Herbartgymnasium (Oldenburg) im Hinblick etwa auf die geplante abschlagfreie Rente mit 63.

Metzger war einst als haushaltspolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen bekannt geworden. Er gehörte bis 2002 dem Bundestag an, später dem baden-württembergischen Landtag. 2008 wechselte er zur CDU. Dort war er bis 2013 stellvertretender Bundesvorsitzender der Mittelstandsvereinigung MIT.

Beim Kleinen Kreis plädierte Metzger für eine Rückbesinnung auf marktwirtschaftliche Positionen und eine Aufwertung des Unternehmertums in der Gesellschaft. „Ohne Unternehmer kann es auch keine Arbeitnehmer geben“, veranschaulichte er seine Position. Der Staat aber könne nicht die ganze Bevölkerung beschäftigen. Leider gehe die Kultur der Selbstständigkeit verloren, zugleich gebe es immer mehr „ökonomische Analphabeten“. Metzger: Ludwig Erhard würde sich im Grabe umdrehen, wenn er sähe, was alles im Namen der sozialen Marktwirtschaft geschieht.

Der Referent kritisierte auch die Altersversorgung von Politikern als zu hoch. Sie sei „nicht in Ordnung“. Er bekomme für acht Jahre im Bundestag und zwei Jahre im Landtag 3000 Euro monatlich.

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Metzger forderte, der Staat müsse wieder dafür sorgen, dass Grundlegendes funktioniere. Dazu gehöre, dass sich Leistung lohne und dass Menschen möglichst „auf eigenen Füßen“ stehen sollten.

Der Vorstandsvorsitzende des Kleinen Kreises, Professor Heinz-W. Appelhoff, kritisierte eine „Umverteilungsorgie“ in Deutschland. Das entsprechende Geld fehle aber etwa für Infrastruktur und Bildung.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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