Steinkimmen - Viel vorgenommen für dieses Jahr hat sich die Gesellschaft der Freunde des Hasbruchs. Neben Dauerbrennern wie dem Hasbruchtag im August und dem Apfeltag auf der vereinseigenen Streuobstwiese im Oktober kündigte Vorsitzender Heiko Ackermann auf der Mitgliederversammlung am Sonnabend in der Waldschänke Steinkimmen weitere Termine und Aktionen an.

Unter Führung von Revierförster Jens Meier ist am Sonntag, 3. April, eine Begehung der abgeschlossenen und noch vorgesehenen forstwirtschaftlichen Maßnahmen geplant. Eine Woche später, am 10. April, soll – passend zur Buschwindröschen-Blüte – mit Helfern und Sponsoren die im vergangenen Jahr fertiggestellte Remise hinter der Jagdhütte eingeweiht werden.

Vorgestellt wurden den Mitgliedern die Pläne für einen Bohlenweg rund um die 1000 Jahre alte Friederiken­eiche. „Wir haben einen der ältesten Bäume Deutschlands im Hasbruch“, sagte Ackermann. „Da ist es angemessen, dieses einzigartige Naturdenkmal für die Besucher des Hasbruchs in geeigneter Weise erlebbar zu machen.“ Die aktuelle Lösung mit Stacheldraht, der von Besuchern regelmäßig überklettert werde, sei kein akzeptabler Zustand. Laut Ackermann ist für das Projekt bereits eine erste Spende von 5000 Euro eingegangen. Weitere Unterstützer würden gesucht.

Als Referenten hatten die Hasbruchfreunde den Ganderkeseer Vogelexperten Dr. Klaus Handke zu Gast. Er berichtete über das dreijährige Projekt zur Erfassung der Brutvögel in der Gemeinde Ganderkesee, das eine erfreuliche Vielfalt unterschiedlicher Arten ergeben habe. Allerdings sei auch deutlich geworden, dass die intensive Landwirtschaft sowie die Beseitigung von Hecken- und Baumstrukturen rund um den Hasbruch zum Rückgang der Artenvielfalt beitragen.