Cloppenburg - Mit einem neuen Projekt möchte das St. Vincenzhaus Cloppenburg all’ jenen Schülern, die Chancen haben, auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, den Übergang ins Berufsleben erleichtern. In Wohnheimen mit WG-Charakter können die jungen Erwachsenen lernen, auf eigenen Füßen zu stehen. Gleichzeitig bekommen sie Hilfestellung bei der Praktikums- und Lehrstellen-Suche und werden maximal zwei Jahre auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben begleitet.
Knapp 40 000 Euro kostet die Finanzierung der dafür benötigten halben Stelle der Projektmitarbeiterin Sandra Többenotke. Eine Summe, die dank einer Erbschaft von Lutz Bögemann über die Caritas-Gemeinschafts-Stiftung (18 200 Euro) und einem Zuschuss der Glücksspirale (20 500 Euro) ermöglicht wird. Die Mittel aus der Glücksspirale können für insgesamt drei Jahre beantragt werden, so dass das Projekt für längere Zeit gesichert ist, wie am Mittwoch bei einem Pressegespräch mitgeteilt wurde. Bisher konnte eine solche Betreuung nicht gewährleistet werden, so Josef Wolking, Geschäftsführer der Stiftung St. Vincenzhaus.
Dass das Projekt bei den ehemaligen Schülern gut ankommt, bestätigten Bastian Löffler (18) und Stefan Siemer (19). Die zwei leben derzeit in der Wohngruppe, absolvieren Praktika und freuen sich über ihre Selbstständigkeit.
