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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Betriebsversammlung: Unverständnis in Bremen über EADS-Pläne

12.12.2013

Bremen Der geplante Stellenabbau im europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS stößt im Bremer Werk auf Unverständnis. Die Stimmung in der Belegschaft sei angespannt und „ein bisschen genervt“, sagte der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende von Astrium Bremen, Jörg Neumann-Möbius, am Mittwoch nach einer Betriebsversammlung. „Wir haben hier Vollbeschäftigung. Das ist für uns nicht nachvollziehbar.“

Es müsse sich keiner bei Airbus in Bremen Gedanken machen, „dass er morgen keinen Arbeitsplatz mehr hat“, sagte der Betriebsratsvorsitzende von Airbus Bremen, Klaus Ahlborn. Am Standort sind rund 4200 Mitarbeiter beschäftigt, davon bei Astrium mehr als 1000.

Betriebsräte und IG Metall kritisieren die Informationspolitik des Konzerns, der bis 2016 vor allem im Rüstungsbereich europaweit 5600 Jobs abbauen will. „Bisher sind nur Zahlen da, die nicht belegt sind“, sagte Neumann-Möbius. Deutschlandweit sollen nach seinen Angaben 650 Stellen allein bei Astrium abgebaut werden, insgesamt sind es 2600. Wie es bei der Wehrtochter Cassidian am Standort mit ihren 130 Mitarbeitern aussehe, ist nach Angaben von Thorsten Ruhland von der IG Metall offen.

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Der künftig unter dem Namen Airbus Group firmierende EADS-Konzern will den Raumfahrt- und Rüstungsbereich in der neuen Sparte Airbus Defence & Space zusammenfügen. In Bremen müssten 700 Airbus-Mitarbeiter, die am Bau des Militärflugzeugs A 400M beteiligt sind, in die neue Sparte ausgegliedert werden.

Konzernchef Thomas Enders versprach unterdessen den Aktionären des Unternehmens steigende Dividendenzahlungen. Die Ausschüttungsquote sollte sich auf 30 bis 40 Prozent des Nettogewinns belaufen, teilte das Unternehmen auf einem Investorentag in London mit.

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