Upjever - Die Anwohner in der Waldsiedlung Upjever befürchten nicht nur den Verlust von Natur und Lebensqualität. Sie fürchten durch die verdichtete Bebauung mit insgesamt 20 weiteren Wohneinheiten auch der letzten freien Flächen in der Waldsiedlung um den Zustand ihrer eigenen denkmalgeschützten Häuser.

Anwohner werfen der Eigentümerin der Flächen, die aus dem Sächsischen und Berlin stammenden Friesenpark Schortens GmbH vor, damals beim Kauf der Siedlung und der damit eingegangenen Verpflichtung zur Kanalsanierung einige Anschlüsse „übersehen zu haben“.

Die Grundstücksentwässerung bei einigen Häusern sei seit der Sanierung völlig unzureichend, klagt Anwohner Oliver Scholz. Niederschläge würden nicht über den neuen Regenwasserkanal abgeführt, auch sein Grundstück sei ans neue System nicht angeschlossen worden.

Die Folge: bei anhaltenden Regenwetter wie aktuell staut sich das Wasser von Dachflächen und Grundstück auf und drückt in den Keller. Die Ursache des „regelmäßig absaufenden Kellers“ sei ihm erst jetzt bekannt geworden.  Angeblich sollen Grundstücke, die damals von Dritten erworben wurden, nicht an die Entwässerung angeschlossen worden sein.