Upjever - „Ein Juwel in Friesland ist zurück“: Der Vorsitzende des Trägervereins für den Erhalt des Forsthauses Upjever, Peter Homfeldt, ist stolz auf das Erreichte. Am Samstag ging das Forsthaus offiziell wieder in betrieb. Dazu begrüßte Wirt Stefan Otto mit dem Vorstand des Trägervereins viele Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie Vertreter der Vereine „Upjever lieb ich“ und „Gattersäge Upjever“, die beide mitwirken wollen, das Kleinod Upjever zu einem Kulturort zu entwickeln.
„Ich bin überzeugt, dass wir in Stefan Otto den richtigen Wirt gefunden haben“, betonte Bürgermeister Gerhard Böhling und übergab an Otto eine Schürze, die ihn als Chef des Hauses ausweist. Es habe einer großen Leistung bedurft, „um dieses Objekt auf die Schiene zu setzen“, meinte er. Damit sei ein tausendfacher Wunsch der Schortenser erfüllt worden.
Sehr stolz auf seinen Sohn zeigte sich Vater Peter Otto, der seit 40 Jahren in Brighton in England lebt. Er gratulierte ihm zu seinem Entschluss, das Forsthaus zu führen.
Als ein Gemeinschaftswerk bezeichnete Landrat Sven Ambrosy die Wiedereröffnung des Forsthauses. Hier sei eine gute Lösung gefunden worden. Der alte Wald, von Maria von Jever gegründet, sei ein besonderer Ort.
Die 4000 Leute, die mit ihrer Unterschrift für den Erhalt des Forsthauses plädiert hatten, rief der Landrat auf, mindestens einmal im Jahr im Forsthaus einzukehren und er versprach, „was der Landkreis in der Begleitung tun kann, wird er tun“.
Der Chef der Landesforsten in Neuenburg, Dr. Martin Dippel, lobte die Zähigkeit des Trägervereins und seine Fähigkeiten. Er hoffe auf Lösungen für die weiteren vorhandenen Gebäude und auf Harmonie zwischen Trägerverein und Verein Gattersäge. Auch das Thema Klinkerstraße sei noch nicht zu Ende besprochen. „Naturschutz und FFH-Gebiet müssen in Einklang mit dem Verkehr gebracht werden“, sagte Dippel.
Als Zeichen der Wertschätzung ihrer langjährigen Arbeit ernannte Stefan Otto seine Restaurantfachfrau Nonka El Saori zur Restaurantmanagerin und eröffnete das Büfett.
