UPLENGEN - Für alle Fahrrad-Begeisterte gibt es nun eine neue Möglichkeit, die Region zu entdecken. Die Gemeinden Zetel, Westerstede, Friedeburg und Uplengen haben eine Radroute rund um die Moorgebiete entwickelt.

Diese Route führt durch vier Landkreise (Ammerland, Leer, Wittmund und Friesland). und Enno Ennen (Bürgermeister Gemeinde Uplengen).

Der Clou der „Moorroute“: Mit dem Knotenpunktsystem kann man sich praktisch nicht mehr verfahren. Man kann die Fahrradtouren von Knotenpunkt zu Knotenpunkt im Vorfeld auf einer eigens angefertigten Karte oder über die Homepage planen. Ein falsches Abbiegen ist ausgeschlossen.

„Das Knotenpunktsystem zeichnet sich durch seine einfache und eindeutige Beschilderung aus“, sagt Leonhard Müller von der Tourismus Company Westerstede. „Ich bin die Strecke mehrmals abgefahren und habe mich nie verfahren.“

Die Idee kommt aus Holland. „Wir haben uns das da abgeguckt“, gibt Leonhard zu. „Wir haben es dort getestet und waren begeistert.“


Die Kosten pro Gemeinde liegen laut Leonhard bei etwa 3000 Euro. „Wir haben für das ganze Projekt also nicht mehr als 12 000 Euro bezahlt.“

Der Anstoß für diese Idee kam von der Gemeinde Uplengen. Darüber hinaus beteiligten sich noch die Gemeinden Friedeburg und Stadt Westerstede. Die Fahrradroute führt um und durch das Spolsener Moor, Herrenmoor, Halsbeker Moor, Lengener Moor und Stapeler Moor. Der Großteil der Strecke führt über wenig befahrene, befestigte Nebenstraßen.

Die Gesamtlänge beträgt etwa 100 Kilometer. Auf der Strecke befinden sich zehn Cafes bzw. Restaurants.

Die touristischen Höhepunkte an der Strecke sind unter anderem der Moorerlebnispfad im Stapeler Moor, das Schulmuseum Bohlenbergerfeld, die St. Marcus- Kirche in Marx und der Draisinenspaß in der Parklandschaft.

Und die Idee der „Moorroute“ kommt gut an. „Sechs weitere Kommunen haben schon angefragt“, erzählt Müller. „Das Projekt entwickelt sich also immer weiter.“