URNEBURG - Für Herbert Biese war es wohl das letzte Mal, für Marcel Renken und Ann-Kathrin Meyer das erste. Während der Vereinschef im kommenden Jahr nach dann fast drei Jahrzehnten an der Spitze der Urneburger Schützen sein Amt abgeben wird, übernehmen König und Königin erstmals die Regentschaft im Schützenverein Urneburg.
Mit 44 Ringen profitierte Ann-Kathrin Meyer dabei von der Königssperre ihrer beiden Adjutantinnen Marianne Tönjes (47 Ringe) und Merle Claußen (46). Marcel Renken hingegen hatte bei den Herren mit 48 Ringen klar am besten gezielt. Ihm stehen für ein Jahr Dieter Padeken und Werner Strudthoff (beide 46 Ringe) als Adjutanten zur Seite.
Jugendkönig wurde Lars Kammler, Jugendkönigin seine Cousine Fiona Kammler (beide 45 Ringe). Die Königskette bei den Schülern sicherte sich Charline Ruge (47). Vogelkönig wurde Horst Dahnken, Vogelkönigin Irene Strudthoff.
Herbert Biese, der sich über das junge Königshaus sichtlich freute, zeigte sich auch mit dem Ablauf des Festes überaus zufrieden. Auch der Wechsel des Festwirtes – Peter Burgdorf hatte von Walter Thiemann übernommen – habe reibungslos funktioniert. Und Burgdorf hatte für Sonnabend auch das richtige Händchen. Auch wenn die RTL-Autohändler Jörg und Dragan nur eine halbe Stunde auf der Bühne standen, heizten sie den Gästen derart ein, dass die bis zum Morgen lautstark feierten.
Mit der Proklamation am Sonntagabend war das Urneburger Schützenfest aber noch lange nicht beendet. Traditionell wird am Montag weitergefeiert. Neben der Suche nach den noch ausstehenden (Vize-)Majestäten stehen die Kinder im Mittelpunkt: Um 16 Uhr beginnt für alle Kinder (nicht nur Vereinsmitglieder) im Festzelt das Kinderprogramm mit dem Mitmach-Zirkus „Radieschen“. Beim Königsball spielen ab 20 Uhr die „Sonoros“.
