Washington - Die US-Notenbank Fed hat am Mittwoch den Stopp des milliardenschweren Anleiheprogramms verkündet und die niedrigen Leitzinsen zwischen null und 0,25 Prozent beibehalten. Die Fed blieb in ihrer Mitteilung bei der Formulierung, den Zins noch für „beträchtliche Zeit“ in dieser Spanne zu halten. Die Entscheidung war so erwartet worden.

Die Entwicklung auf dem US-Arbeitsmarkt wertete die Zentralbank als positiv. Sie ist wichtiger Teil der Entscheidungsprozesse bei der US-Notenbank.

Die Fed hatte im Herbst 2012 begonnen, langfristige Staatsanleihen und Immobilienpapiere im Wert von 85 Milliarden Dollar (66 Mrd Euro) monatlich zu kaufen. Bereits seit Anfang dieses Jahres wurde das Programm in regelmäßigen Schritten zurückgefahren und damit etwas weniger Geld in den Markt zu pumpen. Denn in den USA hat die Konjunktur angezogen.

Verbraucher und Unternehmen investieren. Die Produktion steigt ebenso wie die Beschäftigung. Die Arbeitslosenrate ist auf 5,9 Prozent gesunken, den niedrigsten Stand seit sechs Jahren. Doch kämpft die Immobilienwirtschaft immer noch mit Problemen. Und auch die schwache globale Konjunktur ist ein Risiko für das Wachstum.