Washington - Die USA haben bei der IWF-Frühjahrstagung in Washington alle Versöhnungsversuche gekontert und bleiben in ihrer Kritik am offenen Welthandel hart.
US-Finanzminister Steve Mnuchin rückte in einem Statement zum Abschluss des Treffens der weltweiten Finanzelite entgegen auch der Hoffnungen aus Deutschland nicht von seiner strikten Haltung ab. „Gemeinsam mit unseren innenpolitischen Reformen werden wir eine Ausweitung des Handels mit den Partnern fördern, die sich zu marktwirtschaftlichem Wettbewerb bekennen“, teilte Mnuchin in einem Statement an das Steuerungskomitee des IWF mit. „Gleichzeitig werden wir uns noch rigoroser gegen unfaire Handelspraktiken verteidigen“, heißt es darin weiter.
Zuvor hatten sich IWF-Chefin Christine Lagarde und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) als derzeitiger Vorsitzender der G20-Finanzminister um versöhnlichere Töne bemüht.
