VAREL - Viele Kinder und Eltern wollten sich für den Ferienpass anmelden. Das Anmeldeverfahren hat sich bewährt.
von hans begerow
VAREL - Lange Schlangen haben sich am Mittwoch und gestern bei den Anmeldungen zum Ferienpass vor der „Weberei“ gebildet. Das Anmeldeverfahren mit den Wartenummern für die verschiedenen Anmeldezeiten hat indes für mehr Gerechtigkeit gesorgt und den Drang bei den Anmeldungen entzerrt. Im Großen und Ganzen waren die Eltern auch zufrieden, berichtete Stadtjugendpflegerin Brigitte Kückens. Einige blieben unzufrieden, „man kann es aber nicht allen Recht machen“, sagte sie.Während die Jugendpflegerin die Karten für die Anmeldezeiten (pro halbstündigem Durchgang 50 Karten) verteilte, sorgte Mitarbeiterin Carola Meyer für die Verteilung der Jugend-Badepässe.
Derweil machten sich die Kinder und – soweit sie ihre Kinder begleiteten – auch deren Eltern so ihre Gedanken, welche Veranstaltungen sie gerne wahrnehmen würden: Malte (9) wollte zur Bundeswehr, Andre (12) spekulierte auf die Kanutour und auf das Angeln an der Jade. Isabel (10) und Julina (13) hatten sich ebenfalls für das Kanufahren entschieden und für das „Kochen für Jungen“, wie Mutter Ilka Menzler verriet. Badminton stand dort ebenfalls auf dem Wunschzettel, sowie auch bei Hein-Hakon (11) aus Neudorf oder der Kletterpark bei Jana (12) aus Obenstrohe. Jana hatte außerdem noch Kanufahren und Tennis auf ihrem Anmeldewunschzettel.
Große Freude hat eine Spende des Lions-Clubs ausgelöst. Durch sie können 58 Personen (mit Berechtigungsausweis des Sozialamtes) an einer Familienfahrt nach Langeoog teilnehmen. „Sonst unerschwinglich für diesen Personenkreis“, weiß Brigitte Kückens.
Ferienpass
Der Ferienpass umfasst 86 Veranstaltungen mit 3000 Plätzen. Nach den Anmeldetagen gibt es noch Restplätze: sie werden Dienstag, 18. Juli, ab 18 Uhr vergeben (Weberei). Dazu ist keine Anmeldung erforderlich.
