VAREL - VAREL/LR - Endlich ist es soweit: Nach sieben Jahren Planungs- und drei Jahren Bauphase sind nahezu alle Bauarbeiten am Sankt-Johannes-Hospital abgeschlossen. Das Vareler Krankenhaus präsentiert sich nach den Um- und Neubauten als modernes und zeitgemäßes Krankenhaus der Akutversorgung.
Alle Umbauten wurden unter modernen architektonischen, technischen und medizinischen Gesichtspunkten umgesetzt, so dass diese lange Bestand haben werden. „Die Bauphase war für Patienten, Besucher und Mitarbeiter eine enorme Belastung, jetzt sind wir alle stolz auf das Ergebnis“, sagt Geschäftsführer Heinz Hoffstedde. „Weil wir unsere Mitarbeiter in die Planung einbezogen haben, ist deren Identifikation mit unseren Einrichtungen spürbar gestiegen.“
Die gesamte Umbauphase hat drei Jahre gedauert – eine lange Zeit bei laufenden Betrieb. Die Bauprojekte erforderten etliche organisatorische Provisorien und bedeuteten für Patienten, Besucher und Mitarbeiter ständige Veränderungen.
Beispielsweise führte während aller Abbruch- und Neubauphasen der Weg aus dem Hauptgebäude zum Ärztezentrum mitten durch die Baustelle. Dieser Gang musste je nach Bauphase wechselnd ins Erdgeschoss und ins erste Obergeschoss gelegt werden. „Trotz der entstandenen Lärm- und Schmutzbelastung war die Geduld der Menschen im Haus, allen voran die der Mitarbeiter und Patienten, sehr groß. Zum Beispiel gab es nur selten Beschwerden; denn allen war die Notwendigkeit des Umbaus bewusst“, berichtet die Architektin und Projektleiterin Christa Deuter-Klein vom Architektur- und Planungsbüro Thalen Consult, das sich als kompetenter und zuverlässiger Partner an der Seite des Johannes-Hospitals erwies.
Die Architekten Ekkehard Kruse und Christa Deuter-Klein sowie der Leiter der Haustechnik der Klinik, Jens Remmers, leiteten in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung des Krankenhauses das Großprojekt und koordinierten die Termine und Arbeiten aller an der Bauphase beteiligten Firmen. Das Hospital wurde zum großen Teil von Betrieben aus Varel und Umgebung umgebaut.
Insgesamt wurden 13 200 Quadratmeter um- und angebaut. Dies entspricht etwa einer Fläche von 75 Einfamilienhäusern. Die Investitionen des Hospitals betrugen rund 21 Millionen Euro; das Land Niedersachsen förderte davon 17,5 Millionen Euro.
