VAREL - Themen wie die Famila-Erweiterung und die damit verbundenen Probleme für die Innenstadt waren auf der Jahreshauptversammlung der Wählergemeinschaft Pro Varel (WPV) Punkte, die besonders rege diskutiert wurden. Einhellige Meinung herrschte darüber, dass nur eine Erweiterung Sinn mache, die alle Betroffenen mit einbeziehe. Sowohl die Größe als auch das Sortiment müsse im Verhältnis zum Angebot der Kaufleute aus der Innenstadt stehen.
Ein wichtiger Punkt auf der Jahreshauptversammlung war auch die bevorstehende Kommunalwahl am 11. September. Dieser sehen sowohl die Kandidaten der WPV, Bernd Theilen und Sascha Bolloff, als auch die Mitglieder mit Spannung entgegen. „Wir treten an, um in Varel Politik von Bürgern für Bürger zu machen“, hieß es von der WPV.
Auch die Verkehrsproblematik und das dadurch immer stärker werdende Lkw-Aufkommen in der Stadt und auf den Einfallstraßen von Varel wurden diskutiert. Besonders die Situation an der Oldenburger Straße ließe erahnen, welche Probleme den Bürgern noch bevorstehen. Erste Schritte wie die 30 km/h-Begrenzung für Lkw könnten das Problem nicht lösen. Es müsse weiterhin an einer Entlastung der Einfallsstraßen von Varel gearbeitet werden, hieß es auf der Jahreshauptversammlung.
Nach zwei Jahren standen die Posten des 1. und 2. Vorsitzenden sowie die der Kassenwartin und der Beisitzer zur Wahl. Bernd Theilen (1. Vorsitzender) und Sascha Bolloff (2. Vorsitzender) wurden einstimmig wiedergewählt. Zur Kassenwartin wurde Heidemarie Barghop, zur Beisitzerin Martina Theilen gewählt.
