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Städtischer Kindergarten Umbau auch ein bisschen Abenteuer

Hans begerow

VAREL - Im städtischen Kindergarten hat es durch das Dach getropft. Im Flur stand Wasser, nicht alle Räumen konnten genutzt werden. Was sich wie ein Katastrophenszenario anhört, hat mit den Bauarbeiten zu tun, die zurzeit im Kindergarten voranschreiten. Und die Kinder fanden die Pfützen auf dem Flur richtig spannend und ungewöhnlich, berichtet Kindergartenleiterin Ursula Woelke.

Pfützen auf dem Flur

Pfützen auf dem Flur gehören nun aber der Vergangenheit an, weil das Dach auf dem aufgestockten Gebäude aufgebracht ist. „Die Bauphase ist zwar mit Einschränkungen verbunden, aber für die Kinder ist das spannend“, sagt die Kindergartenleiterin. Es entstehen durch Aufstockung des Gebäudes neue Krippenräume im Obergeschoss (Gruppen- und Schlafräume für 30 weitere Krippenkinder). Außerdem ist ein Treppenhaus entstanden. Zum neuen Kindergartenjahr soll alles fertig sein. Schon jetzt sind 26 Krippenkinder im städtischen Kindergarten, dazu 88 Kinder ab drei Jahren in Vormittagsgruppen (Betreuungszeit zwischen 7 und 14 Uhr) und 42 in Nachmittagsgruppen (Betreuungszeit zwischen 12 und 18 Uhr).

Sie werden von elf Erzieherinnen und einem Erzieher (Kindergarten) sowie vier Erzieherinnen und zwei Zivildienstleistenden (Krippe) betreut. Wenn die neuen Krippenkinder kommen, werden nochmals sechs Erzieherinnen eingestellt.

Nach der Einweihung des Erweiterungsbaus wird der städtische Kindergarten noch ein weiteres Ereignis feiern können: Er besteht seit 70 Jahren. Im September 1940 wurde der städtische Kindergarten im jetzigen Altbau an der Peter-Straße eröffnet. Auch der Altbau wird bei der Erweiterung saniert und ausgebaut. Es entstehen dort Schlafräume für die Kinder, Sanitärräume, Mitarbeiterräume und eine Küchenzeile.

Es wurde enger

Die Krippenkinder werden zurzeit in Kindergartenräumen betreut, Kindergarten-Gruppen sind weiter ins Gebäude gerückt. „Es ist ein bisschen enger, aber es ist auch ein Abenteuer für die Kinder“, so Ursula Woelke zu den Bauarbeiten. Ein Trost für alle: Bald ist es fertig und bietet mehr Platz.

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