VAREL - VAREL/KOP - Der Förderkreis Vareler Krankenhaus Sankt-Johannes-Hospital kann auf 463 Mitglieder bauen. Diese Zahl hat Vorsitzender Alfred Renze während der jüngsten Mitgliederversammlung durchaus stolz verkündet. Ebenso erfreut zeigte er sich über die gelungene Sanierung, Modernisierung und Erweiterung des Hospitals, wozu der Förderkreis seinen Beitrag geleistet hat.

Nach Renzes Darstellung hat der Förderkreis im Vorjahr den Gepäckwagen in der Eingangshalle des Krankenhauses finanziert, die den Patienten bei der Aufnahme und der Entlassung eine Hilfe sein sollen. Gut 10 000 Euro wurden für Bilder für mehrere Stationen erworben. „Wie ich höre, findet diese Dekoration bei den Besuchern und den Mitarbeitern des Krankenhauses zum Teil sehr großen Anklang. Jetzt müssen nur noch die Stationen 1 und 3 sowie die Cafeteria mit Bildern ausgeschmückt werden. Die Mittel dafür haben wir bereitgestellt“, sagte Renze.

Des Weiteren hat der Förderkreis die neuen Markisen auf dem Balkon finanziert, der Besuchern und Patienten ein Rückzugs- und Erholungsraum sein soll. „Schließlich haben wir die laufenden Bauarbeiten in Höhe von 58 000 Euro mit Mitteln der Gertrud und Hellmut Barthel Stiftung unterstützt“. Somit konnten die alte Holztür neben dem neuen Krankenhauseingang und der alte Zaun vor dem Verwaltungsgebäude an der Menckestraße stilgerecht erneuert werden.

Bezahlt hat der Förderkreis auch das Material für das Madonnenrelief, das Vareler Jugendliche unter Anleitung des Schmiedeexperten Volker Pape aus Varel in beharrlicher Präzisionsarbeit herstellten. Dafür ist mittlerweile ein würdiger Platz in der Eingangshalle des Krankenhauses gefunden worden. „Mir persönlich hat dieses Projekt von Anfang an sehr am Herzen gelegen, weil hier ein uneigennütziger Beitrag aus der Bevölkerung, speziell aus der Jugend, für die Ausschmückung des Krankenhauses erbracht wurde“, so Renze.

Er warb um weitere Unterstützung für das Hospital. In diesem Zuge dankte er der Firma Hruschka, die aus Anlass ihres Firmenjubiläums auf Geschenke verzichtete und dem Förderkreis Spenden von 1100 Euro zur Verfügung stellte.