Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

VERKEHR Kaffeehaus-Kreisel kommt noch 2007

VAREL - Eine gute Nachricht: Der Kreisverkehr am früheren Kaffeehaus wird in diesem Jahr fertiggestellt.

Von Hans Begerow

VAREL - Noch „ganz frisch“ war die Nachricht von der Unfallkommission Friesland, die Unfallhäufungspunkte analysiert und entschärfen soll: Der Kaffeehaus-Kreisel in Varel wird noch in diesem Jahr gebaut, freuten sich gestern Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner und Kreistagsvorsitzender Karl-Heinz Funke. Dabei ist die Stadt wohl Nutznießer, nicht aber Finanzier der Straßenbaumaßnahme, die auf knapp 200 000 Euro beziffert wird. Die Kosten teilen sich zur Hälfte das Land und der Landkreis, weil dort zwei Kreisstraßen und die Landesstraße aufeinandertreffen, erläuterte Erwin Fritscher, stellvertretender Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (Aurich), der den bevorstehenden Bau gestern bestätigte. „Das Landesstraßenprogramm ist noch taufrisch“, sagte Fritscher, der aber bestätigte, dass die Maßnahme Kreisverkehr im Etat 2007 enthalten sei. Damit kann der Baubeginn in diesem Jahr erfolgen – und auch abgeschlossen werden, wie Fritscher sagte. Der

Kreisverkehr wird einen Durchmesser von 34 Metern haben. Sein Bau wird etwa drei Monate andauern, wobei die Verkehrsbehinderungen, zu denen es ganz sicher kommen wird, sich auf einen Zeitraum von etwa zwei Monaten beschränken werden, versprach Fritscher. Auch solle der Kreisverkehr „in diesem Jahr komplett fertig“ werden. Noch vor einem Jahr schien die Vollendung des Kreisels in weite Ferne gerückt, als das Land wegen klammer Kassen den Kaffeehaus-Kreisel von der Prioritätenliste strich. Der Kreisverkehr am Kaffeehaus steht schließlich auch bei der Interessengemeinschaft Oldenburger Straße ganz oben auf der Wunschliste, die sich davon Entlastungen erhofft. Und schließlich verschwindet ein Unfallhäufungspunkt: Elf Verkehrsunfälle wegen Vorfahrtsmissachtung und wegen dichten Auffahrens hatten sich dort 2006 ereignet.

Kaffeehaus-Kreisel – Eine „Story“ mit Happy-End

Seit vielen Jahren

bemüht sich die Stadt für eine Lösung des Verkehrsproblems an der Kreuzung L 819/K 340. Bereits 2004 war das Vorhaben Kreisverkehr umsetzungsreif, weil auf ein Planfeststellungsverfahren verzichtet worden war. Wegen der Finanzlage des Landes war der für 2006 geplante Bau verschoben worden (die NWZ berichtete). Der Kreisverkehr soll einen Durchmesser von 34 Metern haben, er wird knapp 200 000 Euro kosten.
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Hoffen auf reges Interesse für die Schmetterlingswochen: Landschaftsökologe Felix Närmann (l.) und Thorsten Kuchta von der Geschäftsstelle Masterplan Ems 2050.

SCHMETTERLINGSWOCHEN IN MOORMERLAND Forschungen förderten eine große Vielfalt an Faltern zutage

Axel Pries
Moormerland
Fordert Verbesserungen für die Opfer des SED-Regimes: Evelyn Zupke (62), frühere Bürgerrechtlerin und SED-Opferbeauftragte beim Deutschen Bundestag

STREIT UM ANGEKÜNDIGTE VERBESSERUNGEN Warum SED-Opfer der Bundesregierung „Wortbruch“ vorwerfen

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Der Klosterpark Oestringfelde ist sozusagen die „grüne Lunge“ von Schortens und beliebtes Ausflugsziel. Dort stehen unter anderem mehrere alte Eiben.

FÖRDERMITTEL FÜR KLOSTERPARK Juwel der Stadt Schortens soll mit 1,387 Millionen Euro weiterentwickelt werden

Jeversches Wochenblatt
Schortens
„Darüber müssen wir nochmal reden“
Pro-palästinensische Proteste vor der US-Botschaft in Jakarta (Indonesien): Im Hintergrund ist das KI-generierte Bild „all eyes on Rafah“ zu sehen. Dieses geht zurzeit in den „sozialen Medien“ viral.

KOLUMNE ZU „ALL EYES ON RAFAH“-KI-BILD Erst recherchieren, dann teilen

Luise Charlotte Bauer
Der ehemalige Geschäftsführer des Klinikums Wilhelmshaven, Reinhold Keil.

PROZESS GEGEN WILHELMSHAVENS EX-KLINIKUMS-GESCHÄFTSFÜHRER Fehlende Qualifikation bei Bewerbung nicht überprüft

Lutz Rector
Wilhelmshaven