VAREL - Väter und Mütter aus Varel und Umgebung widersetzen sich zum Teil bundesweiten Trends. Auch der Name Finn ist sehr beliebt.
Von sven kamin
VAREL - Sophie, Marie, Luise und Johanna – Der Trend, sein Kind mit einem der klassischen deutschen Vornamen aus der guten alten Zeit zu taufen, hält auch in Varel an. Das Standesamt Varel hat jetzt die neuen Vornamenstatistiken für das Jahr 2005 herausgegeben. Bei den Mädchen liegt demnach der Name Sophie mit 14 Nennungen klar vor Marie, die insgesamt sieben Mal vergeben wurde. Auf dem Dritten Platz folgt der Name Lea mit fünf Nennungen.Die Vareler Eltern setzten damit den bundesweiten Trend des Jahres 2004 weitgehend fort. Hier lag Marie noch vor Sophie auf Platz eins. Dennoch sind die Väter und Mütter aus Varel durchaus für eine Überraschung gut: Der Vorname Maria der bundesweit auf dem dritten Platz rangierte, taucht in der Vareler Liste der häufigsten 30 Namen erst gar nicht auf.
Auch bei den Jungen haben Vareler Eltern ihren eigenen Kopf: Während Maximilian bundesweit der häufigste Vorname war, taucht er in Varel noch nicht einmal unter den ersten zehn auf. Dafür schaffte es der Vorname Leon mit insgesamt neun Nennungen knapp auf Platz eins – dies allerdings nur weil sich auf den Plätzen die Namen Finn und Fynn mit jeweils fünf Nennungen einzeln aufgeführt werden. Auch nordische Namen, wie Ole (5) und Lasse (4), waren im Jahr 2005 vorne vertreten.
Von all zu extravaganten Namenswünschen sahen die Vareler Eltern im Gegensatz zu anderen im restlichen Bundesgebiet ab. Bundesweit bei der Gesellschaft für Deutsche Sprache in Wiesbaden angefragte Wunschnamen waren 2005 zum Beispiel: Extra, Merlin, Happyness, Nemo, Mogli, Zsa Zsa und Legolas.
