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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Azubis verbessern ihr Unternehmen

24.08.2018

Varel Auch der Flugzeugbau-Zulieferer Premium Aerotec aus Varel bewirbt sich um den „Preis für Innovative Ausbildung“ (PIA) der NWZ. Im Mittelpunkt steht die systematische bereichsübergreifende Projektarbeit des Nachwuchses. Konkret wird damit an Verbesserungen im Betrieb gearbeitet – etwa im Bereich Energieverbrauch. Ein solches Projektteam wurde jetzt sogar beim Wettbewerb „Energie-Scouts“ der Oldenburgischen IHK mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Henning Fellensiek von Premium Aerotec schreibt in der Bewerbung: In jedem Jahr wird Azubis aus dem zweiten und dritten Ausbildungsjahr die Möglichkeit gegeben, an einem interdisziplinären Projekt teilzunehmen. Hierzu schließen sich Kleingruppen von zwei bis vier Azubis zusammen. Ihr Auftrag: Verbesserungsmöglichkeiten aller Art erarbeiten.

Jeder bringe seine Erfahrungen aus diversen Bereichen ein. Dies lasse sich auch als Auftakt für einen Projektauftrag nutzen, so Fellensiek. „Der frische und junge Blick eines Azubis findet schnell Ansätze, um mögliche Verbesserungen und Neuerungen auszumachen“, so Fellensiek.

Die Ansatzpunkte können in ganz verschiedenen Bereichen liegen. Beispiele sind Einsparpotenziale bei Energie aufgrund veränderter Prozessschritte, Weiterentwicklung und/oder Modifizierung technischer Anlagen oder auch Innovationen im Logistikbereich. Und wie geht es dann konkret weiter? „Bei der inhaltlichen Ausgestaltung sind die Azubis völlig frei und dürfen kreative Lösungswege entwickeln“, erläutert Fellensiek. Das Projektteam sei im Prinzip völlig selbstständig innerhalb der Projektzeit unterwegs, heißt es in Varel.

Bei der Themenfindung und -fixierung oder Problemen in der laufenden Projektarbeit hilft das Team der Ausbildungskoordination als zentrale Anlaufstelle. Sie erhält laufend einen Überblick zum jeweiligen Projekt-Stand.

„Das interdisziplinäre und selbstständige Arbeiten bietet dem Projektteam eine Vielzahl von Vorteilen“, erläutert Fellensiek. Da gehe es um interne Netzwerke, aber auch externe Partner. „So werden Informationen z.B. bei Maschinenherstellern, Lieferanten oder Energieversorgern erfragt und eingeholt“, erläutert er. Darauf aufbauend beschäftige sich das Team mit der technischen sowie wirtschaftlichen Umsetzbarkeit.

Nachdem konkrete Lösungswege identifiziert seien, würden die Azubis auch bei der Umsetzung ihrer Vorschläge mit einbezogen. „Ihnen wird hierdurch das Ergebnis direkt sichtbar“, heißt es in der Bewerbung.

Natürlich gibt es auch mal Rückschläge. Dies sei jedoch Bestandteil des Projektansatzes. Man lerne, damit umzugehen und sie künftig zu vermeiden. „Die Erfolge und die Beteiligung der Projektgruppe an diesen, stehen neben den fachlichen und sozialen Komponenten allerdings klar im Vordergrund“, heißt es.

Und manche Projektgruppe kann sich sogar in externe Ausbildungsprogramme einbringen. So machte ein Team aus Varel jetzt beim Projekt „Energie-Scouts“ der Oldenburgischen IHK mit. Dies eröffnete auch die Möglichkeit, an zusätzlichen Weiterbildungen und Seminaren teilzunehmen und neu erlerntes Wissen mit vielfältigen Ansatzpunkten zu verknüpfen.

Rüdiger zu Klampen
Redaktionsleitung
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2040

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Premium Aerotec | Oldenburgische IHK

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