VAREL - Die Zahnärztekammer Niedersachsen wendet sich wieder mit der Aktion „Zahngesunde Schultüte“ an Eltern, Großeltern und Verwandte von Schulanfängern. „Was kommt in die Schultüte?“ – das ist nach den Erfahrungen der Zahnmediziner eine oft gestellte Frage. „Natürlich möchten Eltern ihren Kindern den Weg in die neue Lebensphase mit einer Zuckertüte versüßen. Dabei ist Zucker der Feind Nr. eins der Zähne. Und es gibt doch so viele Alternativen“, schreibt die Zahnärztekammer.
Eine „zahngesunde Schultüte“ kann zum Beispiel Obst, Spielsachen, Hörkassetten oder CDs, einen Gutschein für den Zoo oder einen Tag in einem Erlebnispark enthalten. „Und wer gar nicht auf Süßes verzichten möchte, der kann aus einem umfangreichen Angebot von zahnfreundlichen Waren auswählen, zuckerfrei und zahngesund“, so die Zahnärztekammer. Die sind an dem kleinen Zahnmännchen mit dem roten Schirm auf der Verpackung zu erkennen.
Die niedersächsischen Zahnärzte verlosen auch in diesem Jahr wieder „zahngesunde Schultüten“ mit einfallsreichem, kindgerechtem und zahngesundem Inhalt. Wer teilnehmen möchte, muss nur den Namen des Schulanfängers mit dem Zusatz „zahngesunde Schultüte“ auf eine Postkarte schreiben und bis zum 1. August an die Pressestelle der Zahnärztekammer Niedersachsen, Zeißstraße 11a, 30519 Hannover schicken. Die Postkarte muss natürlich auch die Adresse des Schulanfängers und die Telefonnummer enthalten. Unter allen Einsendungen werden dann „zahngesunde Schultüten“ verlost. Die Gewinner werden benachrichtigt.
Die Jugendzahnpflegereferentin der Zahnärztekammer in Friesland, Dr. Britta Schaefer (Obenstrohe), hat Daten zur Zahngesundheit genannt. Danach wurden im Jahre 2006 81 Prozent der Kindergärten in Friesland besucht und die Zähne der Kinder untersucht. Nur wenige der Milchzähne der Kindergartenkinder waren saniert. 42 Prozent der Milchzähne waren gesund, immerhin 33 Prozent behandlungsbedürftig. Die Zahnärztekammer wolle daher die Zusammenarbeit mit den Kinderärzten und Gynäkologen forcieren und den „Zahnärztlichen Kinderpass der Zahnärztekammer“ verteilen. Bei den Grundschulkindern in Friesland waren 18 Prozent der Milchzähne saniert, 30 Prozent gesund. Das waren vor zehn Jahren nur 22 Prozent gewesen.
Ergebnisse
Folgende Zahlen
ergab eine Bestandsaufnahme in friesländischenKindergärten:
Milchzähne
5 Prozent saniert, 42 Prozent gesund; 33 Prozent behandlungsbedürftigGrundschulen:Milchzähne 18 Prozent saniert; 30 Prozent gesund (vor zehn Jahren 22 Prozent); 53 Prozent behandlungsbedürftig
(Daten aus dem Jahre 2006)
