VECHTA - „Veränderungen bieten auch Chancen“: Unter diesem Motto stand die jüngste Akademie „Qualität der Lebensmittelproduktion“ in Vechta. Verantwortlich für das bereits zum wiederholten Mal angebotene und als Kooperationsprojekt aufgebaute Managementseminar zeichnen die Hochschule Vechta sowie die Universität Göttingen und die Fachhochschule Osnabrück.
„Die Lebensmittelbranche sieht sich immer neuen Herausforderungen ausgesetzt. Damit ist ein Wissens- und Informationstransfer zwischen erfahrenen Praktikern und Fachstudenten sehr sinnvoll,“ schätzt Johannes Wilking (Hochschule Vechta) die Situation ein.
Rückblick und Ausblick
Seiner Auffassung nach haben die Entwicklungen der Vergangenheit im Wirtschaftsraum Weser-Ems gezeigt, dass „Entscheidungen auf der Basis fundierter Erkenntnisse zu einer insgesamt positiven einzelbetrieblichen und auch regionalen Entwicklung geführt haben“.
Neben einer Reihe auf Grund ihrer Vorbildung speziell für diese Veranstaltung ausgewählter Studenten haben auch Führungs- und Nachwuchskräfte aus der Praxis das Seminar besucht. Sie kamen aus verschiedenen Bereichen der Ernährungswirtschaft, und aus dem Bereich „Agribusiness“.
An jeweils drei Tagen ging es um die Themenkomplexe „Fleisch“ sowie „Obst und Gemüse“. Erörtert wurde ein breit gefächerter Fragenkatalog, der sich von Details zu Produkt- und Prozessqualitäten bis hin zur Vermarktung erstreckte. Weiterhin standen Analysen zum Verbraucherverhalten und zu Kommunikationsstrukturen zwischen Produktion, Handel und dem Endverbraucher auf dem Seminarplan.
Unternehmen ziehen mit
Ergänzt wurde der theoretische Teil durch Firmenbesuche in den Landkreisen Vechta und Cloppenburg. Aktuelle Informationen vor Ort erhielten die Seminarteilnehmer unter anderem bei „Vion“ (Emstek), „AniCon“ (Höltinghausen), „Mählmann Gemüsebau“ (Cappeln) sowie auf dem Erdbeerhof Osterloh (Visbek) und im Erzeugergroßmarkt Langförden Oldenburg (ELO).
