Vechta - „Sind wir auf dem Weg in die Heißzeit?“ Was kommt durch steigende Temperaturen und vermehrte Extremwetterlagen auf die Landwirte der Region zu? Das und mehr steht am Donnerstag, 28. Februar, ab 9 Uhr im Mittelpunkt einer Fachtagung der Universität Vechta. Dabei soll ein Dialog zwischen Landwirten und Wissenschaftlern mit Bezug zur Praxis entstehen.

Der Sommer 2018 ist noch gut in Erinnerung: Er war heiß und trocken. Laut der Ankündigung zur Fachtagung könne er schon einen Vorgeschmack gegeben haben, worauf sich die Agrar- und Ernährungswirtschaft mittelfristig einzustellen hat.

Neben zukunftsfähigem Gemüsebau und Anpassungsstrategien soll bei der Tagung diskutiert werden, welche Anforderungen auf die Tierhaltung zukommen. Dazu referiert Prof. Dr. Imke Traulsen von der Universität Göttingen.

Hitzestress sei in der Tierhaltung kein neues Thema, doch er fordere Anpassungsstrategien. Je längerfristig die Hitze anhält, desto eher wirkt sich der Hitzestress negativ auf die Tiere aus. Beispielsweise könnten die Fruchtbarkeit leiden und die Futteraufnahme sowie die Aktivität sinken. Das könne auch ökonomische Folgen für die Landwirte haben, so Traulsen.

Die Teilnahme an der Fachtagung bei der Universität Vechta ist kostenfrei.

Anna-Lena Sachs
Anna-Lena Sachs Online-Redaktion (stv. Ltg.)